Cap Ferret (Halbinsel D’Arcachon) – Biaritz -Saint Jean de Luz – Hendaye und 🇪🇸 San Sebastián

Wir waren etwas genervt vom Hafen in Arcachon und wollten einfach versuchen vor der Halbinsel Cap Ferret zu Ankern. Wir erfuhren, es sei zu wellig und unser Boot zu groß um an eine Mooring zu gehen. Dann soll es angeblich doch gehen, dann hieß es nur für Festlieger. Es gab nie eine richtige Information. Oder wir haben nix verstanden. Die Sprachkenntnisse fehlen dann doch manchmal!

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Pornic -L’Herbandiere -St.Gilles Croix de Vie – Les Sables De Oleons -Bourgenay – Ile de Ré St. Martin – La Rochelle – Ile de Oleon – Royan – Arcachon

15.6.2019 – 11.7.2019

Nun, versuche ich mein bestes. Es ist schwierig nach einer langen Zeit den Blog zu schreiben.

In Piriac Sur Mer kamen wir gut los und kamen entspannt nach 6 Std. Segeln gut in Pornic an. Es war spät aber wir bekamen noch ein super Risotto direkt an Hafen zu essen. Wir lernten beim Anlegeschluck David mit Frau und Hund Ria aus England kennen. Wir saßen nachmittags auf einen Drink und Snack auf ihrem Boot und tauschten unsere Segel Erfahrungen aus.

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Belle Île en Mer – Port Navalo und Port Sauzon -Piriac

In Port Navalo angekommen, lagen wir an einer Mooring, eine andere Möglichkeit gab es nicht für unseren Tiefgang. Mit unserem Schlauchboot Rosalie auch kein Problem an Land zu kommen. Wir liehen uns ein altes englisches Auto und fuhren über die Insel.Wir sind viel gelaufen und haben u.a. Einen Platz entdeckt, wo Claude Monet eines seiner 35 Bilder gemalt hat.Auch das Gut von Sarah Bernhardt (Schauspielerin aus der Pariser Theaterszene) besuchten wir.

Unsere Fahrräder sind leider noch nicht fahrbereit. Eckhard versucht seit Tagen unsere Brompton Räder auf E-bike umzurüsten. Einfacher beschrieben als gemacht. Wir haben ja Zeit.

Wir lagen noch eine Nacht im Hafen Sauzon auch auf der Insel Belle I’ll de Mer. Sehr niedlich und ruhig dort. Einfach toll. Immer an einer Mole, doch mit dem Schlauchboot „Rosalie“ kein Problem an Land zu kommen.

Am 25.5.2019 sind wir gemütlich unter Segel los. Es sollte eine gemütliche Tour mit Happyend werden.

Es kam alles anders. Der Autopilot ging nicht und Eckhard musste 5 Std. selbst steuern. Ohne Autopilot ging es ja früher auch!

Auf unserem Tour nach nach Piriac, laß ich Eckhard aus dem Blog von Max und Anne, Segelfreunde aus 2018, über deren Törn einiges vor. Sie sind mit ihrem Schiff seit letztem Jahr immer noch unterwegs.

Max erwähnte einen, für diesen Tag, wichtigen Satz:

Egal was einem beim Segeln passieren kann, behaltet die NERVEN.

Für Isa ein ganz wichtiger Satz!!??!!??

Wir waren kurz vor dem Hafen Piriac. Es war genug Tiefe, für unseren 2 Meter Tiefgang, um in den Hafen reinzufahren. Wir befanden uns im Fahrwasser, 30 Meter von der roten Tonne entfernt und sehen plötzlich, dass nur 2,30 Meter Tiefgang sind und fahren nochmal raus. Wir drehten um und nach 20 Metern hatter wir eine heftige Grundberührung. Wir steckten fest. Es war deutlich unter 2 Meter. Die Strömung drückte uns dann weiter aus dem Fahrwasser.

Durch die Ebbe wurden wir immer mehr ans Land gedrückt. Isa schrie, versuchte über Funk Kontakt zum Hafen zu bekommen. Nix. Ein Fischer kam und versuchte uns aus dem niedrigen felsigen Wasser rauszuziehen. Ohne Erfolg. Dann endlich kamen 2 Schlauchboote von SNSM (Seenotrettungsorganisation) an und ins Schiff. Wasser kam aus dem Ruder! Mist. Die Männer halfen uns und wir kamen nach ca. 1 Std. durch die Tide, endlich ins Fahrwasser zurück und selbst fuhren wir in den Hafen hinein. KeHHrwieder wurde sofort gekrant und das um 21 Uhr an einem Samstag.

Geschafft.

Der Satz von Max half nicht bei Isa. Sie hatte über sich keine Kontrolle vor Angst usw. Das Gebrüll machte es nicht besser. Man muss lernen, die Kontrolle zu behalten. Leichter gesagt als getan. Sie hatte über Kanal 16 die Retter am Funk. Sie sprach gut English mit Ihnen. Obwohl man nicht wirklich sagen kann, wer mehr und schneller gesprochen hat. Doch auch dieser Kontakt half bei Isas Nerven erst als die Männer vor Ort und im Boot waren.

Eines muss deutlich erwähnt werden:

Wir sprechen kein Wort französisch und bekamen soviel Hilfe. Toll, toll, toll und Danke.

Not ne parles pas Francois Mais ont a eu beaucoup de I’laide a periac . C’etais incroyable.

Fazit unseres Abenteuers:

„Nur“ der Kiel und das Ruder Blatt waren abgeschürft. Nach viel Prüfung stand fest, dass das Wasser, wie am Anfang erwähnt, nur durch das Ruder reinkam.

Ein sehr stabiles und tolles Schiff, bekamen wir bestätigt. Ja, da sind wir sehr stolz drauf.

Isa beruhigt das sehr und sie hofft, wenn wieder eine unvorhersehbare Situation kommt, ruhiger zu reagieren.

Nun wird KeHHrwieder in Piriac repariert. Dauert eine Weile (10 Tage ?!?), so dass wir uns ein Auto geliehen haben und nun entlang der Loire fahren und die Zeit genießen.

Man muss das Beste daraus machen und nun heute am 3.6.2019, hoffen wir, dass wir bald bei Kehhrwieder sein können und vor allem weiter segeln können .

Törn 2019

Kehhrwieder stand von Ende September bis zum 14.5.2019 in der Yachtwerft Vannes. Dort wurden über die Wintermonate einige technische Dinge erledigt. Alles dauerte etwas länger als geplant. Doch am Ende war alles soweit ok. Nur am 15.5 als das Schiff ins Wasser kam, lief Wasser über das Ruderblatt rein. Somit musste das Schiff wieder raus, repariert werden und kam dann wieder ins Wasser. Es läuft halt nie alles perfekt. Gut das Eckhard ab 6.5.2019 schon in Vannes war und ein 👁 auf einige Sachen hatte.

Am 17.5.2019 kam Isa angeflogen. Es ist eine schnelle Verbindung von Hamburg nach Nantes und dann mit Bus zum Bahnhof und ab in den Zug nach Vannes. Aus Hamburg haben wir übrigens über GLS Pakete Pakete in die Werft schicken lassen. In der Regel kamen die Pakete innerhalb drei Tagen an. Nur, wenn man dringend darauf wartet dauert es länger. So hatte einiges gefehlt, was Eckhard dringend ab 6.5. gebraucht hätte. Es läuft halt alles nicht perfekt. Generell ist es aber eine kostengünstige Idee Pakete vorab zu schicken. Isa nur bei ihrem Abflug nur Handgepäck dabei.

Schatzi da. Der Bart musste gleich ab😃

Nun beginnt so langsam unsere Reise. Wir planen erst den Westen von Frankreich runter zu segeln und dann Richtung Spanien und nach Portugal. Vielleicht besuchen uns ja Freunde und Kinder wieder. Das wäre Klasse. Wir haben uns vorgenommen, nicht regelmäßig in den Block zu schreiben und hoffen, dass alle dafür Verständnis haben.

Natürlich erfahrt ihr wichtige und tolle Dinge. Daran soll es nicht scheitern!

Eine kurze Geschichte muss ich Euch schon erzählen : Unser Anfang hier in Vannes, hat genauso feucht angefangen wie unser Anfang in 2018. Wieder Wasser im Schiff ? Feucht wurden Isa’s Füße auf der Toilette….. da gab es eine undichte Stelle im Schlauch….. . Dies war aber kein Wasser sondern??? Ekelig. Es ist aber alles wieder in Ordnung. Nach ein paar arbeitsreichen Tagen verlassen wir Vannes am 22.5.2019 mit einem weinenden Auge. Es ist eine tolle Stadt mit einem gemütlichen Hafen. Es geht nun nach Belle ile en mer.

Stadt Vannes mit toller Creperie