La Coruna – Corme

01.09.2019 – 07.09.2019

Lars kam pünktlich zum Abendessen in La Coruna an. Als erstes en Gin auf dem Schiff und dann in die schöne Altstadt.

Erst mal en Gin

Altstadt

Tapas immer lecker

Abends haben Isa und Lars bis 01:00 Uhr noch geklönt. Eckhard hat dann Mutter und Sohn mal alleine gelassen. Er hatte dann Ruhe. Grins

Wir liehen uns am nächsten Tag E bikes und fuhren zu Herkulesturm ein römischer Leuchtturm der als Wahrzeichen Galizien gilt.

Mutter und Sohn

Danach kurz ins Meer bei 17 Grad Wassertemperatur.Brrrrr.

Am nächsten Tag ging es nach Corme. Wind war nur bis max.17 Knoten angesagt doch es ging nachmittags auf 25 Knoten.

Ob ich das überlebe.
Land in Sicht😃

Die Wellen waren für Lars etwas heftig, doch er hat immerhin Delfine zu sehen bekommen. ImHafen angekommen waren seine ersten Worte :

Ich habe es geschafft.

Abends bei Sturm mit Rosalie an Land. Lustige Aktion mit Regenjacken usw.

Es kann losgehen…..

Lars sein Gesichtsausdruck war jedesmal herrlich gewesen, wenn wir bei diesem Seegang ins kleine Schlauchboot gingen um an Land zu kommen. So manchmal wurde man nass! Wir blieben mit Lars 3 Nächte hier vor Anker.

Wir planten erst weiter zu segeln. Jedoch wäre es nicht so toll gewesen, mit Wind und Wellen. Somit haben wir es gelassen und blieben vor Anker liegen. Wir spielten Mensch Ärger dich nicht und Kniffel. Es war lustig.

Lars hat uns dann am 6.9. schon verlassen. E

Letzter Blick
Komm gut an und gute Fahrt

Er fuhr mit Bus nach La Coruna um dann langsam nach Deutschland zu fahren. Es war schön mit ihm aber sooo schade, dass wir nur einmal segeln konnten mit ihm. Hoffen sehr, dass er nächstes Jahr wieder kommt und dann mal sehen was Portugal zu bieten hat.

Wir verließen am gleichen Tag Corme. Mit dem 3. Reff sind wir los, es war nicht ganz klar wie Wind und Wellen so werden. Zu erst 4-5 Knoten dann wurde es mehr und beim Eingang von Camariñas bis zu 30 Knoten Wind. Heftig aber nicht schlimm. Dort war wenig Platz und wir gingen gegenüber in den anderen Hafen Muxía. Es waren 40 Meilen und ein toller Törn.

Muxía ist nix zu sagen. Einfach nicht schön.

Ribadesella -Gijon -Lluarca -Ribadeo – Viveiro – Cedeira – La Coruna

Was man zu Ribadesella sagen muss, ist, dass es zu einer der beliebtesten Ferienorten an der Costa Verde ist. Eine nette Stadt mit einem großen Strand und sogar fussläufig vom Hafen aus zu erreichen. Mal ohne Schlauchboot.

Eckhard hat einen Freund oder Freundin gefunden. Man weiß es nicht genau. Sehr anhänglich und klopfte morgens gegen das Boot weil sie oder er Hunger hat. Laut schwamm es hinter unserem kleinen Fenster am Bett und Isa musste Eckhard Brot bringen damit er ihn oder sie durch das Fenster füttern kann. Was soll man dazu sagen? Isa ist wieder mit ihrer touribahn gefahren. Wir blieben drei Nächte dort. Haben am großen Strand Sushi gegessen. Mal was anderes und super lecker. Dann einen oder zwei …Caipirinha lecker.

So manches mal muss natürlich auch was getan werden am Schiff. Wir haben ja auch erfahren, dass Segeln kein Urlaub sondern Arbeit ist.

Es ging weiter nach Gijon. Wenig Wind und ca 1,50 Meter Wellen. Wieder kein richtiges segeln. Nur von 08.30 bis 11.30 Uhr mit beiden Segeln dann das Vorsegel wieder weggenommen. Es macht kein Spaß. Wir überlegten, ob wir zurück nach Frankreich gehen. Diese Wellen. Sie sind nicht hoch aber sie machen einem Segler das segeln schwer. Wir liehen uns Räder und versuchten Ersatzteile für unsere Brompton Räder zu bekommen. Die Stadt selbst ist hässlich. Isa kochte und das ist immer klasse.

Im Vorhafen von lluarca haben wir geankert. Die Befestigung der Leinen gestaltete sich schwierig, man muss erst eine Leine mit dem Schlauchboot an Land bringen und dann den Anker setzen. Zum Glück halfen uns die Nachbarn. Sie nahmen unsere Leine mit an Land. Schon eine komische Methode. Mit Rosalie sind wir in den kleinen netten Ort und haben einen großen Fisch gegessen. Ein Spaziergang zum Friedhof war schon sehr interessant.

Es ging nach Viveiro. Aufgrund der Tiede ankerten wir die erste Nacht und fuhren morgens 10:30 Uhr in den Hafen.

Endlich trafen wir unsere Franzosen Bernhard und Caddy aus dem letzten Jahr. Bernhard nahm gleich unsere Leine an und Caddy und Isa unterhielten sich sofort (auf englisch) ohne Pause. Bernhard kann leider nur französisch aber das ist nicht wichtig. Isa machte abends Lasagne und es gab Sangria mit Zitronenscheibe. wir saßen lange zusammen. Ein toller Abend. Den nächsten Tag gingen wir durch die Stadt. und mittags mit Bernhard, Caddy und noch zwei Franzosen zum Mittagessen. Sehr lecker direkt an Hafen und wir tauschten wieder Empfehlungen untereinander aus. Unbedingt sollen wir in Cedeira Entenmuscheln essen. Wir lassen uns überraschen.

Auch Tipps bekamen wir bezüglich eines Winter Lager für KeHHrwieder. La Coruna??!! Wir werden sehen.

Am nächsten morgen gingen unsere Wege auseinander. Caddy und Bernhard Richtung Frankreich wir Richtung Portugal. Beim Verlassen des Hafens winkten wir uns sehr lange aus der Ferne zu. Traurig.

Ankern vor Cedeira. Es musste ja mal wieder was passieren: Anker hat nicht gegriffen. Eine Stunde haben wir gebraucht. Puh. Dann mit Rosalie an Land. Fischer gaben uns einen Tipp wo wir Rosalie festmachen können und dass das mit der Tide völlig ok sei. Man muss ja immer die Tide mit berücksichtigen. Eckhard hatte seine Zweifel aber die Fischer sollten es ja wissen. Wir gingen zum Essen. Als wir zurück zu Rosalie kamen, lag sie perfekt im Wasser. Allerdings zwei Meter unter uns. Toll. Wir verlängerten eine Leine und zogen sie bis zu einem Steg. Dort kletterten wir rein. Man man…. . Das war ein Riesen Aufwand. Wir besuchten am nächsten Tag ein kleines MuseumCedeira ist bei den Pilgern sehr bekannt. Sie vermuteten früher, dass hier das Ende der Milchstraße sei und seit dem ist dieser Ort ein magisches Heiligtum. In einem Restaurant probierten wir Entenmuscheln auf spanisch Petcebes genannt.

Man muss sich zeigen lassen, wie man sie isst
Unser netter Kellner

Sie wachsen in dieser Region in scharfkantigen Felsen auf und viele Fischer gehen beim herauskratzen aus dem Felsen ein hohes Risiko ein, da die Wellen immer wieder gegen die Felsen schlagen. Es ist eine Gourmet Delikatesse in dieser Region.

Wenn man weiß, wie man sie essen kann schmecken sie richtig gut.

Nach einem faulen Tag ging es nach La Coruna. Mit 25 Knoten Wind ging es los. La Corina ist die zweitgrößte Stadt Galiciens und befindet sich an einer Landzunge von Nordspanien. Viel neues ist dort gebaut worden. Schöne Grünanlagen und eine tolle Altstadt hebt diesen Ort hervor. Sehr sehenswert. Isa ist glücklich, nie hätte sie gedacht hier einmal anzukommen wo alle Schiffe sich aus allen Ländern treffen um dann über den großen Atlantik weiterzufahren. Eckhard würde diese Tour auch sehr gerne machen aber für Isa kommt es nicht in Frage. Kleine Törns und keine Nachtfahrten ist ihr lieber.

Wobei man diese Reise ja nicht als kleinen Törn bezeichnen kann.

Nun geht der Bericht ab La Coruna mit Lars weiter. Wir freuen uns sehr auf ihn.

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Bermeo – Bilbao/Getzko -Laredo – Santander – San Vicente – llanes

Mit wieder nur 6 Knoten Wind von Nord West kamen wir nach 5 Stunden in Bermeo an. wir hatten einen guten Liegeplatz am Visitersteg.Hier trainieren die Ruderer für Wettkämpfe. Sie sehen schon sportlich aus. Unser erster Abend alleine in Spain und Isa machte en Champagner auf. Wir probierten übrigens Sidra (Asturiens Apfelwein). I Gitt. Am nächsten Tag war wieder kein Wind. Das in der Biscaya. Wir spazierten durch die Stadt und durch einen Park und ganz oben in der Ecke fanden wir eine Bar. Lecker Eiskaffee und einen tollen Ausblick auf das Meer .Abends kochte Isa. Pesto auf dem Schiff. Gemütlich bei etwas Regen und das erste mal seit Mitte Mai haben wir uns einen Film auf dem PC angeschaut. Es stürmte und Eckhard half dem Nachbarn sein Boot festzumachen. Er war etwas unbeholfen.

Ganz alleine im Vorhafen
Hm. Noch nie vorher gesehene .so erspart man sich Fender am Boot

Der Sturm blieb und wir entschieden uns mit dem Bus nach Bilbao zu fahren. Waren in dem sehr bekannten Guggenheim -Museum. Ein tolles Gebäude. Ob man drinnen alles mag und gut findet, dass ist Geschmacksache. Aber die Architektur ist Klasse. Auch die tolle Fußgängerbrücke namens Zubizuri bedeutet die weiße Brücke ist sehenswert.

Am nächsten Tag ging es mit Kehhrwieder nach Bilbao/Getxo. Wind von O No 9-16 Kn ging es los. Wenig Wind aber dafür Wellen. Die Landschaft ist sehr schön die Stadt nicht. Wir machten eine Radtour mit unseren Brompton Rädern. Witzig war mit einem Fahrstuhl an den Häusern hochzufahren. o

Fahrstuhl statt Treppen. Zwischen den Hochhäusern.

Alles sehr entspannt.

Es ging weiter nach Laredo. Stadt nicht schön doch auch dort war es nett und wir haben viel mit Einheimischen gesprochen. Immer nett.

Kleiner Tunnel zu einem Aussichtspunkt

Vor Santona geankert ist klasse. Ein schöner großer Strand. Nichts für Eckhard. Isa mag es schon. Hm. Schön von Schiff aus ins Wasser ist auch schön. Herrlich.

Immer gut festhalten. Starke Strömung

In Santander haben wir Glück gehabt und einen Platz im Hafen bekommen. Für eine Nacht, da dieser Platz einem Spanier gehört. Nett, dass wir ihn bekommen haben. Isa wurde überrascht von Eckhard. Nachdem von unserer tollen Petroleum Lampe das Glas neulich kaputt ging, hat Eckhard ein neues Glas aus Hamburg hierher an den Hafen schicken lassen. Ein Traum, dass sie nun wieder brennt und zeitgleich mit uns hier ankam. Es ist sehr heiss hier und wir sind vor Anker. Spaziergang zu La Magdalena. Ein tolles Gebäude was für die spanische Königsfamilie 1921 gebaut wurde. Ein toller Park umfasst das Gebäude. Hier finden viele Veranstaltungen statt. Eine Besichtigung war leider nicht möglich.

Es ging weiter nach San Vicente. Wellen bis zu 2 Metern. Das nervt schon ein wenig in diesem Revier. Wieder unter Motor gefahren. Manchmal dachten wir schon zurück nach Frankreich zu segeln. Nicht, dass die Biscaya schlimm ist aber wir haben eine Zeit hier, mit wenig Wind und zu hohen Wellen. Was nicht zusammenpasst mit dem Segeln. Vielleicht ein Motorboot Revier. Hm.

Als wir in den Hafen San Vicente reinfuhren applaudierten viele Menschen. Leider nicht für uns sondern für die kleine Regatta vor uns.

Es waren nur 50 Schritte zum Steg, doch wir mussten Ankern. Unser Boot ist zu groß. Ein sehr netter Ort. Direkt beim Hafenmeister sind wir aufgrund einer Empfehlung in das Restaurant am Hafen gegangen. Reispfannen-Gerichte. Klasse. Eine Bustour zum El Capricho de Gaudi (mal wieder ein Gaudi Haus wie in Barcelona) in Camilla gemacht. Er baut schon sehr speziell und Isa hat ihren Wintergarten entdeckt. Mal sehen ob ihr Wunsch in Erfüllung geht und wir einen passenden Architekten finden. Grins.

Isa‘s Wintergarten
Wir wurden nass und kauften uns Regencapes 2 Euro das Stück 😃

Abends fuhren wir mit Rosalie an der der kleinen Küste entlang und wir mussten 2 Spanier in ihrem Schlauchboot abschleppen. Ihr Motor ging nicht mehr. Unser kleiner 4 PS Motor hat es geschafft. Wir brachten sie an Land. Wieder lernten wir am nächsten Abend nette Spanier kennen mit Sohn David 5 Jahre alt. Der Kleine konnte mehr Englisch als seine Eltern. Dennoch mit Handy und Händen und Füßen und ein Glas !! Whiskey waren unsere Gespräche klasse. Als wir spät am Boot waren hörte Isa ihren Namen jemanden rufen. Das waren unsere 3 Spanier die über die Brücke zu ihrem Wohnmobil gelaufen sind. Wir hupten und alle um uns waren bestimmt wach geworden. Ach, es gibt so viele nette Geschichten . Kann man nicht alles verfassen.

Auch der Törn nach llanes nach 5 Stunden und endlich mal gesegelt war sehr schön. Wir hatten bei 3 Spaniern angelegt. Sie fuhren kurz vor uns rein und wir stellten fest, wenn wir als drittes reingekommen wären, hätten wir keinen Platz bekommen. Nur am Eingang war Platz für zwei Boote unserer Größe. Glück gehabt. Dieser Ort ist zauberhaft und wir fuhren mit der Touribahn wie so oft. Isa liebt es und Eckhard sagt immer. Gut das uns keiner sieht.

Cap Ferret (Halbinsel D’Arcachon) – Biaritz -Saint Jean de Luz – Hendaye und 🇪🇸 San Sebastián

Wir waren etwas genervt vom Hafen in Arcachon und wollten einfach versuchen vor der Halbinsel Cap Ferret zu Ankern. Wir erfuhren, es sei zu wellig und unser Boot zu groß um an eine Mooring zu gehen. Dann soll es angeblich doch gehen, dann hieß es nur für Festlieger. Es gab nie eine richtige Information. Oder wir haben nix verstanden. Die Sprachkenntnisse fehlen dann doch manchmal!

Isa sagte: Eckhard wir probieren es und ansonsten fahren wir wieder in den Hafen von Arcachon zurück. Cap Ferret eine Halbinsel zwischen dem Atlantik und dem Binnenmeer Arcachon ist wunderschön und besitzt zahlreiche Sandstrände.

Arcachon

Wir hatten Glück und lagen zwei Nächte an der Mooring vor Cap Ferret . Es war ruhig und herrlich

Blick von der Mooring aus.

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Jedes Haus ist anders

Kleine unscheinbare Straßen oder besser gesagt Gassen

Wir waren das einzige ausländische Boot und auch das Größte Boot . Die Halbinsel ist einer der schönsten Orte die Isa jemals gesehen hat. Gemütlich, niedlich, einfach zauberhaft. Wir lagen am Strand, fuhren mit einer kleinen Tourbahn und haben Austern gegessen.

Austernbänke

Rosalie brachte uns überall hin und zurück. Ein festmachen für Rosalie war nicht immer einfach. Viele Austernbänke am Strand versperrten uns so manchen Liegeplatz. Und an die Tide mussten man auch denken. Den einen Abend war es sehr dunkel. Wir stiegen in unsere Rosalie, leuchteten mit unseren Handys und suchten KeHHrwieder. DAs war mal wieder ein Erlebnis. Obwohl KeHHrwieder groß ist hat man sie in der Dunkelheit nicht gesehen . Keiner hat daran gedacht, das Toplicht an Kehhrwieder anzumachen. Klasse. Haben sie dennoch gefunden.

Am dritten Morgen bekamen wir unerfreulichen Besuch. Zwei Franzosen mit Boot: Warum liegen sie hier? Ihr Boot ist zu groß und zu schwer!!!!!! Das sind Mooring für Festlieger, die bezahlen die Mooring für eine Saison usw. Bitte sofort hier weg sonst schicken wir Ihnen die Polizei.

Was ist das? Ohne Witz, eine Mülltonne. Somit kann jedes Schiff seinen Müll reinwerfen. Wie auch immer diese geleert wird.

Na gut, wir fuhren um die Ecke und freuten uns innerlich, dass wir so eine tolle Zeit an der Mooring hatten.

Wir lagen dann eine Nacht vor Anker. Es war herrlich und ruhig. Gingen abends an Land zum Essen. Was will man mehr. Tolles Restaurant und ein herrliches Feuerwerk

Man kann unsere Rosalie sehen!

Isa hätte ich hier auf der Halbinsel lassen können. So schwärmt sie davon. Obwohl man hier nicht shoppen kann und nicht mal ein Brot bekommt, sondern nur die Landschaft mit ihren tollen Häusern und Austernbänken. Herrlich diese Seite von der Halbinsel

Alte Kapelle
Ein Traum (Hawaii?)

Wir fuhren dennoch zusammen weiter nach Bayonne (Letzter Hafen vor Biarritz) mit Nord und Nordwest Winden und 6 bis 18 Knoten ging es los. Ein schöner langer Törn.,

In Bayonne um 23.00 angekommen. Lange ausgeschlafen und einen ruhigen Tag machten wir dort und abends fuhren wir mit unseren Rädern los. Wir entdeckten das erste Schild mit einem Paella Angebot und waren uns schnell einig diese hier zu essen. Ein wenig spanische Atmosphäre fanden wir.

Paella

Danach gab es so einen Sonnenuntergang

Einfachste Kneipe und eine traumhaft leckere Paella. Spanien ist nicht mehr weit weg, sagten wir uns.

Den nächsten Tag fuhren wir mit unseren kleinen Rädern 7 km bis in die Stadt Biaritz. Hoch und runter ging der Weg. Isa genervt. Gefühlte 50 Grad am Himmel und dann so ne Tour. Die Stadt ist nett und alt. Dieses Haus ist heute ein Hotel.

Hotel La Palais

Napoleon III hat es für seine Frau gebaut. Es liegt wirklich wunderschön umrundet von einem Park und natürlich mit Meerblick. Viele Königshäuser verbrachten ihre Urlaube hier.

Es war nur zu heiss um sich länger in der Stadt aufzuhalten. Die Strecke mit Rad….. puh. Isa war fertig.

Markt

Den nächsten Tag fuhren wir nach Saint Jean de Luz. eine kleine Stadt mit schönen Baudenkmälern. Wir machten einen Großeinkauf auf dem Markt, da abends Gudrun und Söhnke aus Hamburg eine Woche besuchen kommen.

Vorbereitung

Treue Segelfreunde. Sie haben extra einen Direktflug nach Bilbao gebucht und dann eine Zugverbindung direkt zu uns. Doch auf die Bahn ist auch in Frankreich kein Verlass. Ein technischer Fehler und alles lag in Frankreich lahm. 5 Std standen sie in DAX. Bekamen was zu trinken und en Häppchen. Immerhin. Wir warteten. Aus 21.15 wurde dann 02.30 Uhr .

Hier eine Info an die beiden, wo wir sie abholen werden

Wir haben sie mit unserem Schlauchboot Rosalie an der anderen Seite unseres Hafens abgeholt. Erste Tour mit Licht am Schlauchboot. Wir tranken noch was und dann ab in die Koje. Ausgeschlafen und dann durch die Stadt gebummelt. Abends fuhren wir 3 Meilen mit wenig Wind nach Hendaye. Kleiner Törn. Hungrig sind wir an dem großen Strand Pizza essen. Nicht perfekt aber satt geworden.

Den nächsten Tag bei 39 Grad ging es mit dem Stand up paddle an den Strand.

Auf Mädels

Alle 4 standen wir drauf. Der ein oder andere nur kurz….. der ein oder andere länger. Übung: Wir hatten sehr viel Spaß an den Fotos die wir während der Übungen gemacht haben. Die Versuche auf allen vieren auf dem Paddle sich zu bewegen, zu stehen kopfüber ins Wasser zu fallen oder die wenige Kleidung verlor usw. es war zum totlachen und die Fotos sind nicht für die Öffentlichkeit. Nicht alle.

Oh Gott ….

Wer zuerst? Oder beide zusammen????

Den Männern wurde es am Strand zu viel. Gingen zum Schiff und machten es sich gemütlich. Gudrun und ich blieben am Strand und klônten.

Abends fuhren wir mit einer Fähre nach San Sebastián. Hendaye ist 🇫🇷 San Sebastián 🇪🇸. Wir fanden ein nettes Restaurant und tranken den ersten Sangria.

Am nächsten Tag segelten wir nach San Sebastián mit KeHHrwieder.

Juchhu, nach langer Zeit mit der Gastlandflagge 🇫🇷 endlich ein neue Flagge 🇪🇸. Für Isa immer ein Highlight. Sie sagte, dass sie nie im Leben damit gerechnet hat, so einen Törn mit Kehhrwieder von Deutschland aus zu segeln und es geht ja noch weiter!?!?! Unglaublich und ein wenig stolz ist sie auf sich selbst. Kann sie auch sein.

SPANIEN

Nun lernen wir das Baskenland in Spanien kennen. San Sebastián ist bekannt für das jährliche Filmfest im September. Viele Kinostars treffen sich hier. Ein süßer kleiner Ort. Wir gingen spazieren und fuhren mit einer Zahnradbahn auf den Gipfel Monte Igeldo hoch. Sehr touristisch dort oben und es gibt alles für die Kinder. Karussell etc. Der Ausblick war nett.

Leider wurde das Wetter schlecht. Es regnete und war sehr windig . Wir blieben im Hafen. Schade für Gudrun und Söhnke. Nix mit Segeln.

Es fehlte aber auch im Hafen nicht an Abenteuern. Eckhard sagte: Lasst uns das Boot umdrehen. Der Wind kommt dann von vorne und wir könnten im Mittelcockpit sitzen unter unserem Sonnensegel und werden nicht nass. Wir haben gewartet bis der Wind zum umdrehen weniger wurde. Gudrun und Söhnke übernahmen das Kommando mit Leinen annehmen am Steg

Was das wohl wird?

und Eckhard und ich übernahmen das Manöver an Bord.

Wendemanöver

Es kam leider etwas anders. Kaum waren wir in dem sehr engen Hafen los kam der Wind heftig von vorne, hinten etc. Eng und nicht sehr tief beschwerte das Manöver. Wir wurden hinzu alle klatschnass und Isa wieder ein wenig panisch.

Ich geh dann mal…..

Es kam der Hafenmeister und ca. 8 Leute aus ihren Booten um uns zu helfen. Der Hafenmeister hat soooo geschimpft (erzählte uns Gudrun später Sie spricht spanisch). Warum bei dem Wetter drehen, unverantwortlich etc. Er verstand ja auch nicht, warum wir das machten. Dann der Moment, Isa werfe die Leine zu dem Mann am Steg, rief Eckhard. Söhnke war zwischenzeitlich irgendwie mit noch nem Mann aufs Schiff gekommen. Der Wind trieb uns ständig weg vom Steg und die Leine landete im Wasser und hat sich im Bugstrahlruder verfangen. Jetzt ging das anlegen noch schwerer. Isa fertig doch Söhnke beruhigte sie. Das klappt schon, Isa. So war es. Nach einer Riesen Aktion alles gut. Gudrun flüchtete ins Schiff. Sie zitterte vor Nässe. Eckhard beschloss, die Leine aus dem Bugstrahlruder rauszuholen. Somit halfen Söhnke und ich ihm mit Rat und Werkzeug.

Sehr gespannt

mEine Tauchaktion mit vielen Schnaufpausen begann für Eckhard. Er hat es geschafft. Prima. Endlich konnten wir uns trocknen und dann haben wir uns gestärkt. Huuuuuuunger.

Die Tage haben wir genutzt mit Lesen, Ruhe, Wäsche waschen und die Frauen mit Shopping. Abends sind wir immer in Tapas-Bars gegangen.

Seeigel. Geht so vom Geschmack

Hier ist man Gildas, kleine Spieße mit verschiedenen Kleinigkeiten und Pintxod, kleine Brote mit verschiedenen Sachen drauf. Im Grunde ist es Tapas. Den Cocktail Mai Tai in einer Cocktailbar als Abschluss eines Abends war auch sehr lecker.

Huhu

Am26. brachten wir unsere Gäste nach einem letzten gemeinsam Frühstück (unter Deck) zum Busbahnhof. Von dort ging es nach Bilbao und zurück nach Hamburg. So schnell vergeht die Zeit. Es war wie immer mit Ihnen sehr nett und sehr entspannt. Danke für euren Besuch.

Pornic -L’Herbandiere -St.Gilles Croix de Vie – Les Sables De Oleons -Bourgenay – Ile de Ré St. Martin – La Rochelle – Ile de Oleon – Royan – Arcachon

15.6.2019 – 11.7.2019

Nun, versuche ich mein bestes. Es ist schwierig nach einer langen Zeit den Blog zu schreiben.

In Piriac Sur Mer kamen wir gut los und kamen entspannt nach 6 Std. Segeln gut in Pornic an. Es war spät aber wir bekamen noch ein super Risotto direkt an Hafen zu essen. Wir lernten beim Anlegeschluck David mit Frau und Hund Ria aus England kennen. Wir saßen nachmittags auf einen Drink und Snack auf ihrem Boot und tauschten unsere Segel Erfahrungen aus.

Abends fuhren wir mit Rosalie (Schlauchboot) in die Stadt. Wir wunderten uns, warum keiner mit seinem kleinen Boot vor dem Stadtkern lag!!!! Doch das klärte sich nach unserem Essen auf. Rosalie lag im Matsch, da die Tide runterging und weiter als wir dachten. Eckhard musste durch den Schlamm bei der Bergung von Rosalie.

Es war schon ein wenig lustig, denn er Eckhard fiel in den Matsch. Armer Eckhard. Hafenkino pur.

Den nächsten Tag ging es weiter nach l herbandiere. Leider ging der Autopilot kaputt. Das darf echt nicht wahr sein, waren Isas Worte. Früher ging es auch ohne, meinte Eckhard. Nun, kurz vor l Herbandiete stellten wir fest, dass wir wegen der Tide vor der Hafeneinfahrt noch 2 Std warten müssen. Zu spät gesehen. Naja. Lieber warten als …. Rums.

Eckhard stellte fest, dass zwischen dem Ruderblatt und dem Autopilot eine Verbindung gebrochen war und stabilisierte das ganze mit einem Seil in dem er beide Teile verbunden hat. Mal sehen wie lange es hält. Ein netter Handwerker schaute sich das ganze ab. Jedoch technisch wie auch sprachlich kamen wir auf keine andere Lösung. Auch warum es gebrochen ist, wo doch angeblich in piarec sur mer richtig gemacht wurde, bleibt unerklärlich. Es muss natürlich richtig gemacht werden und das Verbindungsstelle hat Eckhard online bestellt und soll pünktlich in le sable ankommen. In Le Sable soll es auch eine Menge Firmen geben die uns bestimmt helfen können.

Auf dem Weg nach St. Gilles ist das Seil gerissen. Zu viel Spannung drauf. trotz Ärger tranken wir en Glas Champagner . Nützt ja nix.

In Le Sable war nichts von Technik zu finden und unser Paket kam auch nicht. Den Hafen kann man vergessen. Nichts zu finden und null Hilfe. Wir haben nur in einem Geschäft dafür gesorgt, dass wenn unser Paket ankommt bitte dies weiterzuleiten nach La Rochelle. Zum Glück hatte Eckhard wieder eine Lösung gefunden. Schraube zwischen Ruderblatt und Autopilot gesetzt. Hält. Abends fuhren wir noch mit einer kleinen Fähre zum Essen auf die andere Seite von Le Sable. Nett und gemütlich.

In Le Sable/Bourgenay hatten wir einen perfekten Liegeplatz. Konnten Rosalie putzen die immer noch voll Matsch war. In einem netten Restaurant lernten wir Jutta und Sergio (die dort arbeiten) Beide haben in Hamburg 15 Jahre in einem französischen Restaurant gearbeitet. Sie besitzen hier ein Anwesen mit Ferienwohnungen. Sehr zu empfehlen. Jutta ist geborene Griechin und auf unserem Schiff bei Rotwein usw. erzählten sie uns, dass sie im Sommer hier leben und arbeiten und über die Wintermonate in Griechenland leben. Arbeiten ein halbes Jahr und dann Urlaub. Das mit Anfang 50 ist nicht so schlecht.

Jutta möchte aber im Dezember zum Glühwein auf dem Rathausmarkt nach Hamburg kommen. Das muss sein, meinte sie. Wir sehen uns hoffentlich.

I’ll de re St. Martin

unser Törn hierher, ging sportlich los. Im zweiten Reff, da der Wind heftiger war als angegeben kamen wir Prima an. Hier waren wir zweimal. Erst ohne und dann mit Svenja. Es ist eine super süße Stadt mit vielen kleinen Geschäften und wir lagen nett im kleinen Hafen. Zwar im Päckchen aber gemütlich.

Wir liehen uns 3 E-Bikes und fuhren über die Insel. Wir hielten an Salzbecken an und gingen auch schwimmen.

Fuhren durch kleine nette Orte und zum Schluss des Tages gab es Austern.

Mit Svenjs fuhr Isa noch zu einem Markt nach La Baulle. Abends war es herrlich die süße Stadt zu genießen.

La Rochelle war unser heißester Tag. Wir lagen in dem kleinen Hafen von La Rochelle. Zum Hafenbüro ein weiter Weg . Svenja kam nachmittags an. Wir machten abends en kleinen Rundgang . Doch selbst das war kaum auszuhalten. Champagner hat ein wenig geholfen. Die Innenstadt ist niedlich und wir bewunderten einen Seiltänzer Unglaublich wie er das macht und noch dabei singt. Isa wanderte nachts nach oben aufs Schiff. So heiss war es. Wollten nicht noch einen Tag länger bleiben und legten am nächsten Tag, nach dem üblichen Frauenshopping, ab und fuhren an einen Ankerplatz westlich von La Rochelle. Dort kam endlich das Stand up paddle zum Einsatz. Svenja sehr sportlich, stand sofort und paddelte los. Wir haben es auch probiert aber aller Anfang ist schwer. Svenja, meinte zu uns. Es sei ein Stand down paddle bei uns!!! Frechheit. Wir fuhren mit Rosalie und unserem Paddle auf dem wir Svenja zogen an den Strand. Rosalie musste ganz schön ziehen. Es war lustig. Wir blieben die Nacht vor Anker. Es war recht ruhig.

Am nächsten Tag ging es nach Ile d‘ Oleon/Boyardville und wir machten eine Radtour. Eckhard und Svenja mit unseren Brompton Rädern Isa mit E-Bike.

Wollten nach zwei Tagen morgens los und standen kurz vorm ablegen. Da ging das Tor zu. Niedrigwasser. Hatten falsche Zeit im Kopf. Somit gab es einen Strandtag. Mit Fotoshooting.

Ford Boyard eine Festung. Im Sommer wird eine Serie in Pro7 gedreht.

Von Boyardville sind wir nach Royan.

Dort fließt das Wasser von La Geronde in das Meer. Von hier könnte man sehr gut nach Bordeaux reinfahren. Es war uns aber zu heiss. Blieben in Royanne. Netter Hafen. Svenja hat die Zeit genutzt und ist an den Strand. Wobei er nicht so schön dort ist.

Von dort ging es früh los8:30 Uhr, 80 Meilen nach Arcachon. Überraschung: Unser neuer Blister. Ganz wie der vorherige. Eckhard hat mich damit überrascht und genau den gleichen anfertigen lassen, den wir hatten. Er ging ja leider letztes Jahr kaputt?!?!?!!!Ein angenehmer schöner Törn aber es dauerte sehr lange und wurde dunkel. Vor Arcachon war nicht zu sehen wo es rein geht. Keine Beleuchtung. Nichts. Der Strom sorgt dafür, das der Sand ständig verändert und die Tiefe dadurch auch. Hatten probiert den Eingang zu finden. Nix zu sehen und auf der Karte war es falsch beschrieben. Wir hatten keine Wellen und kein Sturm und auf einmal 2,30 Meter und drehten um .Wir ankerten im Niemandsland nachts 03:00 Uhr. Für Isa und Svenja nicht toll. Um 9:00 Uhr fuhren wir in den Hafen und erfuhren, dass sie bewusst keine Tonnen mehr beleuchten. Wegen Strömung und Tide soll der Hafen nachts nicht angefahren werden. Toll. Steht in keinem Buch.

Mit unseren 2 Brompton Rädern und ein E-bike für Isa fuhren mit der Fähre auf die Halbinsel Cap Ferret. Eckhard und Svenja tapfer gestrampelt. Waren an dem tollen Dünenstrand. Es war zu heiss um länger dort zu liegen. Fuhren schôn über die Halbinsel und natürlich gab es auf dem Rückweg Austern. Auf dem Weg zur Fähre haben wir uns verfahren und als wir endlich ankamen war die unsere letzte Fähre weg. Wir mussten an einen anderen Hafen fahren um zurück nach Arcachon zu kommen und Svenja und Eckhard durften noch einmal strampeln. Berg hoch Berg runter. Isa hatte es einfach. Unsere Überfahrt hat dann noch geklappt. Zum Schiff und dann wieder aufs Rad zum Abendessen. Die Stadt ist wirklich nett.

Svenja kaufte sich ihr Bahnticket am nächsten Tag nach Bordeaux . 2 Std Fahrt.

Den letzten Abend mit Svenja gut und süß beendet.

Guérande-Ancenis-Angers-Tours-Orleans-Guérande-Piriac-sur-Mer

26.5 – 14.6.2019

Die Reparatur an KeHHrwieder in einer Werft in Piarec sur mer haben einige Tage gedauert . Das Ruderblatt ( wodurch Wasser ins Schiff gelang) sowie Arbeiten am Kiel mussten gemacht werden.

Kiel
Ruderblatt

Wir liehen uns ein Auto und fuhren entlang der sehr schönen Loire .

Toller Garten für eine Pause mit Getränk

Picknick an der Loire

Übernachtung in diesem tollen Haus in Angers.

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Kleine Regatta

Autofahren ist ja in Frankreich sehr entspannt und wenn man die Technik mit dem bezahlen der Autobahngebühren weiß, ist alles perfekt. Mal wollen die Automaten Bargeld, mal die Kreditkarte oder es kommt ein Zettel raus den man erst mal studieren muss. Man kann nicht erkennen wo und wie man die Gebühr bezahlen soll. Nicht einfach zu verstehen.

Bei unserer Landreise besichtigten wir einige Château u.a. Isa’s Favorit Château de Sully sur Loire.

Isa‘s Schloss?!?!

Das Frauenschloss Chenonceau und das Château du Clos Luce Leonardo da Vinci waren auch sehr beeindruckend. Doch irgendwann hat man genug Prunk und tolle Gärten gesehen.

Vor dem Haus Leonardo de Vinci

Auch der Garten von Les Jardins de Roquelin ist wunderschön gewesen. Nicht nur Eckhard war von den tollen Rosen begeistert.

Nun braucht Isa einen großen Garten in Hamburg !!

Die wunderschöne Stadt Guérande (sie wird als weiße Stadt bezeichnet) ist bekannt für beste Fleur de Sel

Ein netter Franzose, den wir durch Zufall bei den Salzfeldern trafen, erklärte uns wie das Fleur de sel hergestellt wird.

Hier eine kleine Zusammenfassung:

Das graue Fleur de Sel entsteht an der Wasseroberfläche der Salinen (Salzbecken) und ist nicht so salzig aber würzig und aromatisch (für Suppen oder Fischgerichte). Das weiße, grobe Salz entsteht am Boden der Saline. Daher ist es besonders salzig und sehr von der Sonne abhängig. Je länger das Salz am Boden liegt umso besser und feiner wird es. (Dies erklärt auch den Preisunterschied des Salzes)

Wir haben direkt an den Salzbecken, Salz für die Familie und Freunde einkauft.

Nach unserem Autotrip kamen wir zurück nach piarec sur mer und hatten noch ein paar schöne Tage dort. Wir haben sehr viele nette Leute kennengelernt, mit denen wir die Abende verbrachten und am letzten Abend saßen wir mit einigen Arbeitern die Kehhrwieder repariert hatten zusammen und stoßen darauf an, dass sie hoffentlich wieder komplett funktioniert.

Deutsch-Franzosen aus Piriac-sur-Mer

Die junge Dame hat Kehhrwieder mit Traktor durch die Stadt gefahren . Klasse
Merci für Einsatz und Arbeit

Es war für alle nicht einfach, das ganze hinzubekommen bezüglich der unterschiedlichen Sprachkenntnisse.

Doch es hat geklappt.

Der Service und Hilfsbereitschaft, egal wo wir hinkamen, ist unbeschreiblich. Bretagne kann man auch ohne französisch zu können, sehr gut bereisen.

Nun geht es hoffentlich positiv weiter mit unserem Törn und die erste Besucherin, Tochter Svenja, besucht uns ab 26.6. in La Rochelle.

Belle Île en Mer – Port Navalo und Port Sauzon -Piriac

In Port Navalo angekommen, lagen wir an einer Mooring, eine andere Möglichkeit gab es nicht für unseren Tiefgang. Mit unserem Schlauchboot Rosalie auch kein Problem an Land zu kommen. Wir liehen uns ein altes englisches Auto und fuhren über die Insel.Wir sind viel gelaufen und haben u.a. Einen Platz entdeckt, wo Claude Monet eines seiner 35 Bilder gemalt hat.Auch das Gut von Sarah Bernhardt (Schauspielerin aus der Pariser Theaterszene) besuchten wir.

Unsere Fahrräder sind leider noch nicht fahrbereit. Eckhard versucht seit Tagen unsere Brompton Räder auf E-bike umzurüsten. Einfacher beschrieben als gemacht. Wir haben ja Zeit.

Wir lagen noch eine Nacht im Hafen Sauzon auch auf der Insel Belle I’ll de Mer. Sehr niedlich und ruhig dort. Einfach toll. Immer an einer Mole, doch mit dem Schlauchboot „Rosalie“ kein Problem an Land zu kommen.

Am 25.5.2019 sind wir gemütlich unter Segel los. Es sollte eine gemütliche Tour mit Happyend werden.

Es kam alles anders. Der Autopilot ging nicht und Eckhard musste 5 Std. selbst steuern. Ohne Autopilot ging es ja früher auch!

Auf unserem Tour nach nach Piriac, laß ich Eckhard aus dem Blog von Max und Anne, Segelfreunde aus 2018, über deren Törn einiges vor. Sie sind mit ihrem Schiff seit letztem Jahr immer noch unterwegs.

Max erwähnte einen, für diesen Tag, wichtigen Satz:

Egal was einem beim Segeln passieren kann, behaltet die NERVEN.

Für Isa ein ganz wichtiger Satz!!??!!??

Wir waren kurz vor dem Hafen Piriac. Es war genug Tiefe, für unseren 2 Meter Tiefgang, um in den Hafen reinzufahren. Wir befanden uns im Fahrwasser, 30 Meter von der roten Tonne entfernt und sehen plötzlich, dass nur 2,30 Meter Tiefgang sind und fahren nochmal raus. Wir drehten um und nach 20 Metern hatter wir eine heftige Grundberührung. Wir steckten fest. Es war deutlich unter 2 Meter. Die Strömung drückte uns dann weiter aus dem Fahrwasser.

Durch die Ebbe wurden wir immer mehr ans Land gedrückt. Isa schrie, versuchte über Funk Kontakt zum Hafen zu bekommen. Nix. Ein Fischer kam und versuchte uns aus dem niedrigen felsigen Wasser rauszuziehen. Ohne Erfolg. Dann endlich kamen 2 Schlauchboote von SNSM (Seenotrettungsorganisation) an und ins Schiff. Wasser kam aus dem Ruder! Mist. Die Männer halfen uns und wir kamen nach ca. 1 Std. durch die Tide, endlich ins Fahrwasser zurück und selbst fuhren wir in den Hafen hinein. KeHHrwieder wurde sofort gekrant und das um 21 Uhr an einem Samstag.

Geschafft.

Der Satz von Max half nicht bei Isa. Sie hatte über sich keine Kontrolle vor Angst usw. Das Gebrüll machte es nicht besser. Man muss lernen, die Kontrolle zu behalten. Leichter gesagt als getan. Sie hatte über Kanal 16 die Retter am Funk. Sie sprach gut English mit Ihnen. Obwohl man nicht wirklich sagen kann, wer mehr und schneller gesprochen hat. Doch auch dieser Kontakt half bei Isas Nerven erst als die Männer vor Ort und im Boot waren.

Eines muss deutlich erwähnt werden:

Wir sprechen kein Wort französisch und bekamen soviel Hilfe. Toll, toll, toll und Danke.

Not ne parles pas Francois Mais ont a eu beaucoup de I’laide a periac . C’etais incroyable.

Fazit unseres Abenteuers:

„Nur“ der Kiel und das Ruder Blatt waren abgeschürft. Nach viel Prüfung stand fest, dass das Wasser, wie am Anfang erwähnt, nur durch das Ruder reinkam.

Ein sehr stabiles und tolles Schiff, bekamen wir bestätigt. Ja, da sind wir sehr stolz drauf.

Isa beruhigt das sehr und sie hofft, wenn wieder eine unvorhersehbare Situation kommt, ruhiger zu reagieren.

Nun wird KeHHrwieder in Piriac repariert. Dauert eine Weile (10 Tage ?!?), so dass wir uns ein Auto geliehen haben und nun entlang der Loire fahren und die Zeit genießen.

Man muss das Beste daraus machen und nun heute am 3.6.2019, hoffen wir, dass wir bald bei Kehhrwieder sein können und vor allem weiter segeln können .