Cap Ferret (Halbinsel D’Arcachon) – Biaritz -Saint Jean de Luz – Hendaye und 🇪🇸 San Sebastián

Wir waren etwas genervt vom Hafen in Arcachon und wollten einfach versuchen vor der Halbinsel Cap Ferret zu Ankern. Wir erfuhren, es sei zu wellig und unser Boot zu groß um an eine Mooring zu gehen. Dann soll es angeblich doch gehen, dann hieß es nur für Festlieger. Es gab nie eine richtige Information. Oder wir haben nix verstanden. Die Sprachkenntnisse fehlen dann doch manchmal!

Isa sagte: Eckhard wir probieren es und ansonsten fahren wir wieder in den Hafen von Arcachon zurück. Cap Ferret eine Halbinsel zwischen dem Atlantik und dem Binnenmeer Arcachon ist wunderschön und besitzt zahlreiche Sandstrände.

Arcachon

Wir hatten Glück und lagen zwei Nächte an der Mooring vor Cap Ferret . Es war ruhig und herrlich

Blick von der Mooring aus.

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Jedes Haus ist anders

Kleine unscheinbare Straßen oder besser gesagt Gassen

Wir waren das einzige ausländische Boot und auch das Größte Boot . Die Halbinsel ist einer der schönsten Orte die Isa jemals gesehen hat. Gemütlich, niedlich, einfach zauberhaft. Wir lagen am Strand, fuhren mit einer kleinen Tourbahn und haben Austern gegessen.

Austernbänke

Rosalie brachte uns überall hin und zurück. Ein festmachen für Rosalie war nicht immer einfach. Viele Austernbänke am Strand versperrten uns so manchen Liegeplatz. Und an die Tide mussten man auch denken. Den einen Abend war es sehr dunkel. Wir stiegen in unsere Rosalie, leuchteten mit unseren Handys und suchten KeHHrwieder. DAs war mal wieder ein Erlebnis. Obwohl KeHHrwieder groß ist hat man sie in der Dunkelheit nicht gesehen . Keiner hat daran gedacht, das Toplicht an Kehhrwieder anzumachen. Klasse. Haben sie dennoch gefunden.

Am dritten Morgen bekamen wir unerfreulichen Besuch. Zwei Franzosen mit Boot: Warum liegen sie hier? Ihr Boot ist zu groß und zu schwer!!!!!! Das sind Mooring für Festlieger, die bezahlen die Mooring für eine Saison usw. Bitte sofort hier weg sonst schicken wir Ihnen die Polizei.

Was ist das? Ohne Witz, eine Mülltonne. Somit kann jedes Schiff seinen Müll reinwerfen. Wie auch immer diese geleert wird.

Na gut, wir fuhren um die Ecke und freuten uns innerlich, dass wir so eine tolle Zeit an der Mooring hatten.

Wir lagen dann eine Nacht vor Anker. Es war herrlich und ruhig. Gingen abends an Land zum Essen. Was will man mehr. Tolles Restaurant und ein herrliches Feuerwerk

Man kann unsere Rosalie sehen!

Isa hätte ich hier auf der Halbinsel lassen können. So schwärmt sie davon. Obwohl man hier nicht shoppen kann und nicht mal ein Brot bekommt, sondern nur die Landschaft mit ihren tollen Häusern und Austernbänken. Herrlich diese Seite von der Halbinsel

Alte Kapelle
Ein Traum (Hawaii?)

Wir fuhren dennoch zusammen weiter nach Bayonne (Letzter Hafen vor Biarritz) mit Nord und Nordwest Winden und 6 bis 18 Knoten ging es los. Ein schöner langer Törn.,

In Bayonne um 23.00 angekommen. Lange ausgeschlafen und einen ruhigen Tag machten wir dort und abends fuhren wir mit unseren Rädern los. Wir entdeckten das erste Schild mit einem Paella Angebot und waren uns schnell einig diese hier zu essen. Ein wenig spanische Atmosphäre fanden wir.

Paella

Danach gab es so einen Sonnenuntergang

Einfachste Kneipe und eine traumhaft leckere Paella. Spanien ist nicht mehr weit weg, sagten wir uns.

Den nächsten Tag fuhren wir mit unseren kleinen Rädern 7 km bis in die Stadt Biaritz. Hoch und runter ging der Weg. Isa genervt. Gefühlte 50 Grad am Himmel und dann so ne Tour. Die Stadt ist nett und alt. Dieses Haus ist heute ein Hotel.

Hotel La Palais

Napoleon III hat es für seine Frau gebaut. Es liegt wirklich wunderschön umrundet von einem Park und natürlich mit Meerblick. Viele Königshäuser verbrachten ihre Urlaube hier.

Es war nur zu heiss um sich länger in der Stadt aufzuhalten. Die Strecke mit Rad….. puh. Isa war fertig.

Markt

Den nächsten Tag fuhren wir nach Saint Jean de Luz. eine kleine Stadt mit schönen Baudenkmälern. Wir machten einen Großeinkauf auf dem Markt, da abends Gudrun und Söhnke aus Hamburg eine Woche besuchen kommen.

Vorbereitung

Treue Segelfreunde. Sie haben extra einen Direktflug nach Bilbao gebucht und dann eine Zugverbindung direkt zu uns. Doch auf die Bahn ist auch in Frankreich kein Verlass. Ein technischer Fehler und alles lag in Frankreich lahm. 5 Std standen sie in DAX. Bekamen was zu trinken und en Häppchen. Immerhin. Wir warteten. Aus 21.15 wurde dann 02.30 Uhr .

Hier eine Info an die beiden, wo wir sie abholen werden

Wir haben sie mit unserem Schlauchboot Rosalie an der anderen Seite unseres Hafens abgeholt. Erste Tour mit Licht am Schlauchboot. Wir tranken noch was und dann ab in die Koje. Ausgeschlafen und dann durch die Stadt gebummelt. Abends fuhren wir 3 Meilen mit wenig Wind nach Hendaye. Kleiner Törn. Hungrig sind wir an dem großen Strand Pizza essen. Nicht perfekt aber satt geworden.

Den nächsten Tag bei 39 Grad ging es mit dem Stand up paddle an den Strand.

Auf Mädels

Alle 4 standen wir drauf. Der ein oder andere nur kurz….. der ein oder andere länger. Übung: Wir hatten sehr viel Spaß an den Fotos die wir während der Übungen gemacht haben. Die Versuche auf allen vieren auf dem Paddle sich zu bewegen, zu stehen kopfüber ins Wasser zu fallen oder die wenige Kleidung verlor usw. es war zum totlachen und die Fotos sind nicht für die Öffentlichkeit. Nicht alle.

Oh Gott ….

Wer zuerst? Oder beide zusammen????

Den Männern wurde es am Strand zu viel. Gingen zum Schiff und machten es sich gemütlich. Gudrun und ich blieben am Strand und klônten.

Abends fuhren wir mit einer Fähre nach San Sebastián. Hendaye ist 🇫🇷 San Sebastián 🇪🇸. Wir fanden ein nettes Restaurant und tranken den ersten Sangria.

Am nächsten Tag segelten wir nach San Sebastián mit KeHHrwieder.

Juchhu, nach langer Zeit mit der Gastlandflagge 🇫🇷 endlich ein neue Flagge 🇪🇸. Für Isa immer ein Highlight. Sie sagte, dass sie nie im Leben damit gerechnet hat, so einen Törn mit Kehhrwieder von Deutschland aus zu segeln und es geht ja noch weiter!?!?! Unglaublich und ein wenig stolz ist sie auf sich selbst. Kann sie auch sein.

SPANIEN

Nun lernen wir das Baskenland in Spanien kennen. San Sebastián ist bekannt für das jährliche Filmfest im September. Viele Kinostars treffen sich hier. Ein süßer kleiner Ort. Wir gingen spazieren und fuhren mit einer Zahnradbahn auf den Gipfel Monte Igeldo hoch. Sehr touristisch dort oben und es gibt alles für die Kinder. Karussell etc. Der Ausblick war nett.

Leider wurde das Wetter schlecht. Es regnete und war sehr windig . Wir blieben im Hafen. Schade für Gudrun und Söhnke. Nix mit Segeln.

Es fehlte aber auch im Hafen nicht an Abenteuern. Eckhard sagte: Lasst uns das Boot umdrehen. Der Wind kommt dann von vorne und wir könnten im Mittelcockpit sitzen unter unserem Sonnensegel und werden nicht nass. Wir haben gewartet bis der Wind zum umdrehen weniger wurde. Gudrun und Söhnke übernahmen das Kommando mit Leinen annehmen am Steg

Was das wohl wird?

und Eckhard und ich übernahmen das Manöver an Bord.

Wendemanöver

Es kam leider etwas anders. Kaum waren wir in dem sehr engen Hafen los kam der Wind heftig von vorne, hinten etc. Eng und nicht sehr tief beschwerte das Manöver. Wir wurden hinzu alle klatschnass und Isa wieder ein wenig panisch.

Ich geh dann mal…..

Es kam der Hafenmeister und ca. 8 Leute aus ihren Booten um uns zu helfen. Der Hafenmeister hat soooo geschimpft (erzählte uns Gudrun später Sie spricht spanisch). Warum bei dem Wetter drehen, unverantwortlich etc. Er verstand ja auch nicht, warum wir das machten. Dann der Moment, Isa werfe die Leine zu dem Mann am Steg, rief Eckhard. Söhnke war zwischenzeitlich irgendwie mit noch nem Mann aufs Schiff gekommen. Der Wind trieb uns ständig weg vom Steg und die Leine landete im Wasser und hat sich im Bugstrahlruder verfangen. Jetzt ging das anlegen noch schwerer. Isa fertig doch Söhnke beruhigte sie. Das klappt schon, Isa. So war es. Nach einer Riesen Aktion alles gut. Gudrun flüchtete ins Schiff. Sie zitterte vor Nässe. Eckhard beschloss, die Leine aus dem Bugstrahlruder rauszuholen. Somit halfen Söhnke und ich ihm mit Rat und Werkzeug.

Sehr gespannt

mEine Tauchaktion mit vielen Schnaufpausen begann für Eckhard. Er hat es geschafft. Prima. Endlich konnten wir uns trocknen und dann haben wir uns gestärkt. Huuuuuuunger.

Die Tage haben wir genutzt mit Lesen, Ruhe, Wäsche waschen und die Frauen mit Shopping. Abends sind wir immer in Tapas-Bars gegangen.

Seeigel. Geht so vom Geschmack

Hier ist man Gildas, kleine Spieße mit verschiedenen Kleinigkeiten und Pintxod, kleine Brote mit verschiedenen Sachen drauf. Im Grunde ist es Tapas. Den Cocktail Mai Tai in einer Cocktailbar als Abschluss eines Abends war auch sehr lecker.

Huhu

Am26. brachten wir unsere Gäste nach einem letzten gemeinsam Frühstück (unter Deck) zum Busbahnhof. Von dort ging es nach Bilbao und zurück nach Hamburg. So schnell vergeht die Zeit. Es war wie immer mit Ihnen sehr nett und sehr entspannt. Danke für euren Besuch.

Pornic -L’Herbandiere -St.Gilles Croix de Vie – Les Sables De Oleons -Bourgenay – Ile de Ré St. Martin – La Rochelle – Ile de Oleon – Royan – Arcachon

15.6.2019 – 11.7.2019

Nun, versuche ich mein bestes. Es ist schwierig nach einer langen Zeit den Blog zu schreiben.

In Piriac Sur Mer kamen wir gut los und kamen entspannt nach 6 Std. Segeln gut in Pornic an. Es war spät aber wir bekamen noch ein super Risotto direkt an Hafen zu essen. Wir lernten beim Anlegeschluck David mit Frau und Hund Ria aus England kennen. Wir saßen nachmittags auf einen Drink und Snack auf ihrem Boot und tauschten unsere Segel Erfahrungen aus.

Abends fuhren wir mit Rosalie (Schlauchboot) in die Stadt. Wir wunderten uns, warum keiner mit seinem kleinen Boot vor dem Stadtkern lag!!!! Doch das klärte sich nach unserem Essen auf. Rosalie lag im Matsch, da die Tide runterging und weiter als wir dachten. Eckhard musste durch den Schlamm bei der Bergung von Rosalie.

Es war schon ein wenig lustig, denn er Eckhard fiel in den Matsch. Armer Eckhard. Hafenkino pur.

Den nächsten Tag ging es weiter nach l herbandiere. Leider ging der Autopilot kaputt. Das darf echt nicht wahr sein, waren Isas Worte. Früher ging es auch ohne, meinte Eckhard. Nun, kurz vor l Herbandiete stellten wir fest, dass wir wegen der Tide vor der Hafeneinfahrt noch 2 Std warten müssen. Zu spät gesehen. Naja. Lieber warten als …. Rums.

Eckhard stellte fest, dass zwischen dem Ruderblatt und dem Autopilot eine Verbindung gebrochen war und stabilisierte das ganze mit einem Seil in dem er beide Teile verbunden hat. Mal sehen wie lange es hält. Ein netter Handwerker schaute sich das ganze ab. Jedoch technisch wie auch sprachlich kamen wir auf keine andere Lösung. Auch warum es gebrochen ist, wo doch angeblich in piarec sur mer richtig gemacht wurde, bleibt unerklärlich. Es muss natürlich richtig gemacht werden und das Verbindungsstelle hat Eckhard online bestellt und soll pünktlich in le sable ankommen. In Le Sable soll es auch eine Menge Firmen geben die uns bestimmt helfen können.

Auf dem Weg nach St. Gilles ist das Seil gerissen. Zu viel Spannung drauf. trotz Ärger tranken wir en Glas Champagner . Nützt ja nix.

In Le Sable war nichts von Technik zu finden und unser Paket kam auch nicht. Den Hafen kann man vergessen. Nichts zu finden und null Hilfe. Wir haben nur in einem Geschäft dafür gesorgt, dass wenn unser Paket ankommt bitte dies weiterzuleiten nach La Rochelle. Zum Glück hatte Eckhard wieder eine Lösung gefunden. Schraube zwischen Ruderblatt und Autopilot gesetzt. Hält. Abends fuhren wir noch mit einer kleinen Fähre zum Essen auf die andere Seite von Le Sable. Nett und gemütlich.

In Le Sable/Bourgenay hatten wir einen perfekten Liegeplatz. Konnten Rosalie putzen die immer noch voll Matsch war. In einem netten Restaurant lernten wir Jutta und Sergio (die dort arbeiten) Beide haben in Hamburg 15 Jahre in einem französischen Restaurant gearbeitet. Sie besitzen hier ein Anwesen mit Ferienwohnungen. Sehr zu empfehlen. Jutta ist geborene Griechin und auf unserem Schiff bei Rotwein usw. erzählten sie uns, dass sie im Sommer hier leben und arbeiten und über die Wintermonate in Griechenland leben. Arbeiten ein halbes Jahr und dann Urlaub. Das mit Anfang 50 ist nicht so schlecht.

Jutta möchte aber im Dezember zum Glühwein auf dem Rathausmarkt nach Hamburg kommen. Das muss sein, meinte sie. Wir sehen uns hoffentlich.

I’ll de re St. Martin

unser Törn hierher, ging sportlich los. Im zweiten Reff, da der Wind heftiger war als angegeben kamen wir Prima an. Hier waren wir zweimal. Erst ohne und dann mit Svenja. Es ist eine super süße Stadt mit vielen kleinen Geschäften und wir lagen nett im kleinen Hafen. Zwar im Päckchen aber gemütlich.

Wir liehen uns 3 E-Bikes und fuhren über die Insel. Wir hielten an Salzbecken an und gingen auch schwimmen.

Fuhren durch kleine nette Orte und zum Schluss des Tages gab es Austern.

Mit Svenjs fuhr Isa noch zu einem Markt nach La Baulle. Abends war es herrlich die süße Stadt zu genießen.

La Rochelle war unser heißester Tag. Wir lagen in dem kleinen Hafen von La Rochelle. Zum Hafenbüro ein weiter Weg . Svenja kam nachmittags an. Wir machten abends en kleinen Rundgang . Doch selbst das war kaum auszuhalten. Champagner hat ein wenig geholfen. Die Innenstadt ist niedlich und wir bewunderten einen Seiltänzer Unglaublich wie er das macht und noch dabei singt. Isa wanderte nachts nach oben aufs Schiff. So heiss war es. Wollten nicht noch einen Tag länger bleiben und legten am nächsten Tag, nach dem üblichen Frauenshopping, ab und fuhren an einen Ankerplatz westlich von La Rochelle. Dort kam endlich das Stand up paddle zum Einsatz. Svenja sehr sportlich, stand sofort und paddelte los. Wir haben es auch probiert aber aller Anfang ist schwer. Svenja, meinte zu uns. Es sei ein Stand down paddle bei uns!!! Frechheit. Wir fuhren mit Rosalie und unserem Paddle auf dem wir Svenja zogen an den Strand. Rosalie musste ganz schön ziehen. Es war lustig. Wir blieben die Nacht vor Anker. Es war recht ruhig.

Am nächsten Tag ging es nach Ile d‘ Oleon/Boyardville und wir machten eine Radtour. Eckhard und Svenja mit unseren Brompton Rädern Isa mit E-Bike.

Wollten nach zwei Tagen morgens los und standen kurz vorm ablegen. Da ging das Tor zu. Niedrigwasser. Hatten falsche Zeit im Kopf. Somit gab es einen Strandtag. Mit Fotoshooting.

Ford Boyard eine Festung. Im Sommer wird eine Serie in Pro7 gedreht.

Von Boyardville sind wir nach Royan.

Dort fließt das Wasser von La Geronde in das Meer. Von hier könnte man sehr gut nach Bordeaux reinfahren. Es war uns aber zu heiss. Blieben in Royanne. Netter Hafen. Svenja hat die Zeit genutzt und ist an den Strand. Wobei er nicht so schön dort ist.

Von dort ging es früh los8:30 Uhr, 80 Meilen nach Arcachon. Überraschung: Unser neuer Blister. Ganz wie der vorherige. Eckhard hat mich damit überrascht und genau den gleichen anfertigen lassen, den wir hatten. Er ging ja leider letztes Jahr kaputt?!?!?!!!Ein angenehmer schöner Törn aber es dauerte sehr lange und wurde dunkel. Vor Arcachon war nicht zu sehen wo es rein geht. Keine Beleuchtung. Nichts. Der Strom sorgt dafür, das der Sand ständig verändert und die Tiefe dadurch auch. Hatten probiert den Eingang zu finden. Nix zu sehen und auf der Karte war es falsch beschrieben. Wir hatten keine Wellen und kein Sturm und auf einmal 2,30 Meter und drehten um .Wir ankerten im Niemandsland nachts 03:00 Uhr. Für Isa und Svenja nicht toll. Um 9:00 Uhr fuhren wir in den Hafen und erfuhren, dass sie bewusst keine Tonnen mehr beleuchten. Wegen Strömung und Tide soll der Hafen nachts nicht angefahren werden. Toll. Steht in keinem Buch.

Mit unseren 2 Brompton Rädern und ein E-bike für Isa fuhren mit der Fähre auf die Halbinsel Cap Ferret. Eckhard und Svenja tapfer gestrampelt. Waren an dem tollen Dünenstrand. Es war zu heiss um länger dort zu liegen. Fuhren schôn über die Halbinsel und natürlich gab es auf dem Rückweg Austern. Auf dem Weg zur Fähre haben wir uns verfahren und als wir endlich ankamen war die unsere letzte Fähre weg. Wir mussten an einen anderen Hafen fahren um zurück nach Arcachon zu kommen und Svenja und Eckhard durften noch einmal strampeln. Berg hoch Berg runter. Isa hatte es einfach. Unsere Überfahrt hat dann noch geklappt. Zum Schiff und dann wieder aufs Rad zum Abendessen. Die Stadt ist wirklich nett.

Svenja kaufte sich ihr Bahnticket am nächsten Tag nach Bordeaux . 2 Std Fahrt.

Den letzten Abend mit Svenja gut und süß beendet.

Guérande-Ancenis-Angers-Tours-Orleans-Guérande-Piriac-sur-Mer

26.5 – 14.6.2019

Die Reparatur an KeHHrwieder in einer Werft in Piarec sur mer haben einige Tage gedauert . Das Ruderblatt ( wodurch Wasser ins Schiff gelang) sowie Arbeiten am Kiel mussten gemacht werden.

Kiel
Ruderblatt

Wir liehen uns ein Auto und fuhren entlang der sehr schönen Loire .

Toller Garten für eine Pause mit Getränk

Picknick an der Loire

Übernachtung in diesem tollen Haus in Angers.

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Kleine Regatta

Autofahren ist ja in Frankreich sehr entspannt und wenn man die Technik mit dem bezahlen der Autobahngebühren weiß, ist alles perfekt. Mal wollen die Automaten Bargeld, mal die Kreditkarte oder es kommt ein Zettel raus den man erst mal studieren muss. Man kann nicht erkennen wo und wie man die Gebühr bezahlen soll. Nicht einfach zu verstehen.

Bei unserer Landreise besichtigten wir einige Château u.a. Isa’s Favorit Château de Sully sur Loire.

Isa‘s Schloss?!?!

Das Frauenschloss Chenonceau und das Château du Clos Luce Leonardo da Vinci waren auch sehr beeindruckend. Doch irgendwann hat man genug Prunk und tolle Gärten gesehen.

Vor dem Haus Leonardo de Vinci

Auch der Garten von Les Jardins de Roquelin ist wunderschön gewesen. Nicht nur Eckhard war von den tollen Rosen begeistert.

Nun braucht Isa einen großen Garten in Hamburg !!

Die wunderschöne Stadt Guérande (sie wird als weiße Stadt bezeichnet) ist bekannt für beste Fleur de Sel

Ein netter Franzose, den wir durch Zufall bei den Salzfeldern trafen, erklärte uns wie das Fleur de sel hergestellt wird.

Hier eine kleine Zusammenfassung:

Das graue Fleur de Sel entsteht an der Wasseroberfläche der Salinen (Salzbecken) und ist nicht so salzig aber würzig und aromatisch (für Suppen oder Fischgerichte). Das weiße, grobe Salz entsteht am Boden der Saline. Daher ist es besonders salzig und sehr von der Sonne abhängig. Je länger das Salz am Boden liegt umso besser und feiner wird es. (Dies erklärt auch den Preisunterschied des Salzes)

Wir haben direkt an den Salzbecken, Salz für die Familie und Freunde einkauft.

Nach unserem Autotrip kamen wir zurück nach piarec sur mer und hatten noch ein paar schöne Tage dort. Wir haben sehr viele nette Leute kennengelernt, mit denen wir die Abende verbrachten und am letzten Abend saßen wir mit einigen Arbeitern die Kehhrwieder repariert hatten zusammen und stoßen darauf an, dass sie hoffentlich wieder komplett funktioniert.

Deutsch-Franzosen aus Piriac-sur-Mer

Die junge Dame hat Kehhrwieder mit Traktor durch die Stadt gefahren . Klasse
Merci für Einsatz und Arbeit

Es war für alle nicht einfach, das ganze hinzubekommen bezüglich der unterschiedlichen Sprachkenntnisse.

Doch es hat geklappt.

Der Service und Hilfsbereitschaft, egal wo wir hinkamen, ist unbeschreiblich. Bretagne kann man auch ohne französisch zu können, sehr gut bereisen.

Nun geht es hoffentlich positiv weiter mit unserem Törn und die erste Besucherin, Tochter Svenja, besucht uns ab 26.6. in La Rochelle.

Belle Île en Mer – Port Navalo und Port Sauzon -Piriac

In Port Navalo angekommen, lagen wir an einer Mooring, eine andere Möglichkeit gab es nicht für unseren Tiefgang. Mit unserem Schlauchboot Rosalie auch kein Problem an Land zu kommen. Wir liehen uns ein altes englisches Auto und fuhren über die Insel.Wir sind viel gelaufen und haben u.a. Einen Platz entdeckt, wo Claude Monet eines seiner 35 Bilder gemalt hat.Auch das Gut von Sarah Bernhardt (Schauspielerin aus der Pariser Theaterszene) besuchten wir.

Unsere Fahrräder sind leider noch nicht fahrbereit. Eckhard versucht seit Tagen unsere Brompton Räder auf E-bike umzurüsten. Einfacher beschrieben als gemacht. Wir haben ja Zeit.

Wir lagen noch eine Nacht im Hafen Sauzon auch auf der Insel Belle I’ll de Mer. Sehr niedlich und ruhig dort. Einfach toll. Immer an einer Mole, doch mit dem Schlauchboot „Rosalie“ kein Problem an Land zu kommen.

Am 25.5.2019 sind wir gemütlich unter Segel los. Es sollte eine gemütliche Tour mit Happyend werden.

Es kam alles anders. Der Autopilot ging nicht und Eckhard musste 5 Std. selbst steuern. Ohne Autopilot ging es ja früher auch!

Auf unserem Tour nach nach Piriac, laß ich Eckhard aus dem Blog von Max und Anne, Segelfreunde aus 2018, über deren Törn einiges vor. Sie sind mit ihrem Schiff seit letztem Jahr immer noch unterwegs.

Max erwähnte einen, für diesen Tag, wichtigen Satz:

Egal was einem beim Segeln passieren kann, behaltet die NERVEN.

Für Isa ein ganz wichtiger Satz!!??!!??

Wir waren kurz vor dem Hafen Piriac. Es war genug Tiefe, für unseren 2 Meter Tiefgang, um in den Hafen reinzufahren. Wir befanden uns im Fahrwasser, 30 Meter von der roten Tonne entfernt und sehen plötzlich, dass nur 2,30 Meter Tiefgang sind und fahren nochmal raus. Wir drehten um und nach 20 Metern hatter wir eine heftige Grundberührung. Wir steckten fest. Es war deutlich unter 2 Meter. Die Strömung drückte uns dann weiter aus dem Fahrwasser.

Durch die Ebbe wurden wir immer mehr ans Land gedrückt. Isa schrie, versuchte über Funk Kontakt zum Hafen zu bekommen. Nix. Ein Fischer kam und versuchte uns aus dem niedrigen felsigen Wasser rauszuziehen. Ohne Erfolg. Dann endlich kamen 2 Schlauchboote von SNSM (Seenotrettungsorganisation) an und ins Schiff. Wasser kam aus dem Ruder! Mist. Die Männer halfen uns und wir kamen nach ca. 1 Std. durch die Tide, endlich ins Fahrwasser zurück und selbst fuhren wir in den Hafen hinein. KeHHrwieder wurde sofort gekrant und das um 21 Uhr an einem Samstag.

Geschafft.

Der Satz von Max half nicht bei Isa. Sie hatte über sich keine Kontrolle vor Angst usw. Das Gebrüll machte es nicht besser. Man muss lernen, die Kontrolle zu behalten. Leichter gesagt als getan. Sie hatte über Kanal 16 die Retter am Funk. Sie sprach gut English mit Ihnen. Obwohl man nicht wirklich sagen kann, wer mehr und schneller gesprochen hat. Doch auch dieser Kontakt half bei Isas Nerven erst als die Männer vor Ort und im Boot waren.

Eines muss deutlich erwähnt werden:

Wir sprechen kein Wort französisch und bekamen soviel Hilfe. Toll, toll, toll und Danke.

Not ne parles pas Francois Mais ont a eu beaucoup de I’laide a periac . C’etais incroyable.

Fazit unseres Abenteuers:

„Nur“ der Kiel und das Ruder Blatt waren abgeschürft. Nach viel Prüfung stand fest, dass das Wasser, wie am Anfang erwähnt, nur durch das Ruder reinkam.

Ein sehr stabiles und tolles Schiff, bekamen wir bestätigt. Ja, da sind wir sehr stolz drauf.

Isa beruhigt das sehr und sie hofft, wenn wieder eine unvorhersehbare Situation kommt, ruhiger zu reagieren.

Nun wird KeHHrwieder in Piriac repariert. Dauert eine Weile (10 Tage ?!?), so dass wir uns ein Auto geliehen haben und nun entlang der Loire fahren und die Zeit genießen.

Man muss das Beste daraus machen und nun heute am 3.6.2019, hoffen wir, dass wir bald bei Kehhrwieder sein können und vor allem weiter segeln können .

Törn 2019

Kehhrwieder stand von Ende September bis zum 14.5.2019 in der Yachtwerft Vannes. Dort wurden über die Wintermonate einige technische Dinge erledigt. Alles dauerte etwas länger als geplant. Doch am Ende war alles soweit ok. Nur am 15.5 als das Schiff ins Wasser kam, lief Wasser über das Ruderblatt rein. Somit musste das Schiff wieder raus, repariert werden und kam dann wieder ins Wasser. Es läuft halt nie alles perfekt. Gut das Eckhard ab 6.5.2019 schon in Vannes war und ein 👁 auf einige Sachen hatte.

Am 17.5.2019 kam Isa angeflogen. Es ist eine schnelle Verbindung von Hamburg nach Nantes und dann mit Bus zum Bahnhof und ab in den Zug nach Vannes. Aus Hamburg haben wir übrigens über GLS Pakete Pakete in die Werft schicken lassen. In der Regel kamen die Pakete innerhalb drei Tagen an. Nur, wenn man dringend darauf wartet dauert es länger. So hatte einiges gefehlt, was Eckhard dringend ab 6.5. gebraucht hätte. Es läuft halt alles nicht perfekt. Generell ist es aber eine kostengünstige Idee Pakete vorab zu schicken. Isa nur bei ihrem Abflug nur Handgepäck dabei.

Schatzi da. Der Bart musste gleich ab😃

Nun beginnt so langsam unsere Reise. Wir planen erst den Westen von Frankreich runter zu segeln und dann Richtung Spanien und nach Portugal. Vielleicht besuchen uns ja Freunde und Kinder wieder. Das wäre Klasse. Wir haben uns vorgenommen, nicht regelmäßig in den Block zu schreiben und hoffen, dass alle dafür Verständnis haben.

Natürlich erfahrt ihr wichtige und tolle Dinge. Daran soll es nicht scheitern!

Eine kurze Geschichte muss ich Euch schon erzählen : Unser Anfang hier in Vannes, hat genauso feucht angefangen wie unser Anfang in 2018. Wieder Wasser im Schiff ? Feucht wurden Isa’s Füße auf der Toilette….. da gab es eine undichte Stelle im Schlauch….. . Dies war aber kein Wasser sondern??? Ekelig. Es ist aber alles wieder in Ordnung. Nach ein paar arbeitsreichen Tagen verlassen wir Vannes am 22.5.2019 mit einem weinenden Auge. Es ist eine tolle Stadt mit einem gemütlichen Hafen. Es geht nun nach Belle ile en mer.

Stadt Vannes mit toller Creperie