Isa letzte Route für dieses Jahr

BenodetLorient – il de Croix – Le Palais – Vannes

Wir blieben noch eine Nacht in Benodet und haben gewaschen usw. Ein Regentag. Eckhard hatte noch „sein“ Haus fotografiert und am nächsten Tag ging es nach Lorient Hafen Il de Croix. Ein schöner ruhiger Törn bei Sonne.

Eine wunderschöne Inselwelt . Das Wetter lädt zum Baden ein. Der Atlantik ist etwas zu kühl. Zumindest für Isa. Nette kleine Straßen und Kneipen und viel zu viele Boutiquen. An einer Mooring legten wir an. Interessant war zu viert an einer Mooring und dann noch an fast jedem Schiff noch ein Schiff im Päckchen.Den ein oder anderen haben wir dort wieder getroffen.

Mit Rosalie sind wir hin und hergefahren. Herrlich. Jetzt wo unser Trüffel (Außenborder) gut läuft.

Mit der Tide muss man ja planen und so sind wir am nächsten Tag nach Belle il Hafen La Palais weiter. Eine traumhaft schöne Ecke. Die Landschaft erinnert an die Schärenwelt in Schweden .

Wir blieben zwei Nächte. Eckhard hat Isa zum Shoppen gerne an Land rübergefahren. So konnte Isa in Ruhe in diesem süßen Ort bummeln. Abends am Hafen gesessen und gegessen. Tolle Stimmung. Wir besichtigten am nächsten Tag die Zitadelle Vauban. Dieser diente u.a. Im 19 Jahrhundert als Zuchthaus für Kriegsgefangene und politischen Häftlingen. Auch als Auffangzentrum für Flüchtlinge des Spanienkrieges diente sie und wurde 1940 von Deutschen besetzt bis 1960 . 1970 wurde die in Belle Île en mer zum Geschichtsmuseum. Heute befinden sich Hotelzimmer mit einem großen Außenpool und einen tollen Garten dort. Der Blick über die Insel und auf den Hafen ist traumhaft.

.

Einzelzimmer !

Herrlich ruhig hier oben

Ballett auf der Kanone 😏

Schmaler Hafen und so ein großes Schiff . Unfassbar

Immer wieder lecker

Kehhrwieder Liegeplatz
Liegeplätze nur für Schlauchboote

Leider mussten wir diese schöne Insel am nächsten morgen früh verlassen und sind nach Vannes. Isas letzter Törn. Landschaftlich ein Traum.

Sonnenaufgang

Ein netter Hafenmeister wies uns einen zentralen Liegeplatz in der sehr engen Wasserstraße und gerade mal 2 Meter Tiefgang ( wenn überhaupt) zu. Ein wenig wie in Kopenhagen.

Vannes ist wunderschön. Es gibt alles was man braucht und die Stadt besteht aus kleinen hübschen Straßen mit alten Häusern. Wir haben unsere letzten Tage sowie die ganze Reise, sehr genossen.

Nun waren es nur noch wenige Tage mit Isa. Wir buchten eine Fahrkarte nach Paris. An das Ferienende Frankreichs dachten wir nicht. Somit musste Isa um 6.30 Uhr den Zug nehmen statt um 9.00 Uhr. Dieser war voll. Um 15.50 Uhr ging ihr Flug. Also Zeit in Paris.

Shuttlebus zum Flughafen
Frühstück Paris ohne Eckhard 😩

Tschüss Isa .

Eckhard bleibt in Vannes und kümmert sich um einen Liegeplatz usw.

Nächstes Jahr stehen zwei Sachen fest :

Erstens machen wir die Suche nach einem Liegeplatz zusammen und zweitens werden wir versuchen uns mehr Zeit für den Törn zu nehmen. Die Zeit war zu kurz. 😃😃Wer hätte das gedacht?!

11. Törn mit Gudrun und Söhnke

Camaret sur mer – Douarnenez-Audierne -Benodet

21.8.2018 – 26.8.2018

Gudrun und Söhnke kamen abends gut aus Hamburg in Camaret sur mer an. Isa hatte lecker Pastete etc. gekauft und wir haben gemütlich auf Kehhrwieder gesessen und geklönt.

Am nächsten Tag machten wir einen kleinen kurzen 6 Std. Törn nach Douarnenez . Zum Teil unter Segel und teilweise unter Maschine. Hervorragend für einen ersten Törn für sogenannte Anfänger.

Sönke hat Urlaub …..

Gudrun und Isa haben sich ohne Punkt und Komma unterhalten. Puh, die armen Ohren von Eckhard und Söhnke . Am Hafen angekommen gingen wir in ein schönes gemütliches Restaurant essen. Endlich mal einen Tisch im Urlaub bekommen ohne vorher zu reservieren . Das war ja immer ein Problem auf unserem ganzen Törn. Danach saßen wir an Bord d und besprachen unseren nächsten Törn .

Gudrun und Sönke sind wie wir Langschläfer. Herrlich.

Am Morgen kauften Sie Croissants ein und Gudrun machte ihre gewünschte Sardinentour im Ort. Wir waren zu faul. Als sie wiederkam berichtete sie von der 3 std Tour. Es handelte sich um die Konservenindustrie. Den Rückstand des bekannten Sardinenbestandes, der Zucht Und warum die Fischer nach vielen Jahren von Sardinen auf Thunfisch und Makrelen ausgewischen sind. Nicht umsonst sieht man in der Bretagne Fische als Motiv auf Handtüchern, Tassen usw. Gudrun erklärte und auch, warum manche Fischerhäuser rosa angestrichen sind. Es liegt daran, dass es ehemalige Häuser aus der Seeannsmission waren. Reiche Kaufleute kauften diese für viele Fischer und Seeleute die krank und ohne Arbeit waren . Für sie gab es dort essen und sonstige Hilfe die sie benötigten auch. In der Bretagne sieht man diese Häuser überall und oft an schönen Stellen mit Blick zum Meer.

Weiter ging es mittags mit 8-10 Knoten (inklusive Strom mit uns) nach Audierne. Schräglage gehörte bei diesem Törn dazu somit ging nix ohne Schwimmweste . Beide haben an diesem Tag fleißig mitgeholfen und lernten von einer Wende fahren, Knoten machen und vor allem das Anlegen an einem Schwimmsteg. Eine lustige Show von Sönke der auf dem völlig überraschenden (Grins) Schwimmsteg stand und anfing zu zittern. Er stand mit Leine in der Hand da und einem lustigen Gesichtsausdruck. Herrlich. Lachkrampf bei Isa statt mal die Leine von ihm zurückzunehmen.

Kleine Diskussionen bei Isa und Eckhard am Abend wegen suche eines Restaurants mit nicht reservierten Sitzplätzen aber Stimmung wurde in einer gefundenen Creperie wieder besser. Crêpe und Cidre ein gutes Stimmungsessen!?

Am nächsten morgen hätten wir um 09.00 Uhr ablegen können oder mittags wegen der Tide . Klar, dass wir uns für mittags entschieden. Gudrun und Isa gingen noch einkaufen, da unsere tollen Gäste abends einen Nizzasalat mit Thunfisch machen wollen. Warum bei dem Einkauf auch Geschirrhandtücher und Armbänder etc gekauft wurden, haben Eckhard und Sönke nicht verstanden!!!

Es ging nun nach Benodet.

Unterwegs gab es Kaffee, Tee und Kekse. Sönke war etwas ruhiger geworden. Es gab Delfine zu sehen und für Gudrun genug Leuchttürme .

Gudrun hatte ein wenig mit den Wellen zu kämpfen. Jedoch blieb alles in ihr. Im Hafen gab es abends den leckeren Nizzasalat und Artischocken zur Vorspeise mit leckerer selbst gemachter Salatsauce von Eckhard. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Der nächsten Tag war ein Strandtag angesagt. Kleiner Strand am Ort. Eckhard brachte den Außenborder in eine Werkstatt da er seit Tagen nicht mehr richtig gelaufen ist. Isa wollte dann mit Eckhard ins Wasser aber nur er kam nass zurück. Komisch. Wasser war genug da. Gudrun und Sönke haben Blog geschrieben und gelesen. Sie sind dann etwas früher vom Strand zurück, denn Gudrun wollte einen Tisch für abends reservieren und bummeln.

Am Schiff trafen wir uns und die Männer drehten eine Runde mit dem Schlauchboot und dem funktionierenden Außenborder.

Es war ein schöner Abend mit leckerem Fish Menü mit Absacker am Schiff. Morgens brachten wir Gudrun Sönke zum Bus. Sie fuhren zurück nach Camaret sur mer. Es war eine tolle Zeit mit ihnen. Nun fahren sie noch durch das Landesinnere von Frankreich und Eckhard und ich genießen unsere letzte gemeinsame Woche auf dem Schiff dieses Jahr.

Nr. 10 Überfahrt von Penzanze in die Bretagne nach Aber Wrach

17.8.2018

Schlafend über den Atlantik nach Frankreich?!!?!!

Nach 17 Std. kamen wir glücklich und zufrieden im Hafen Aber Wrac’h nachts an. Es war wenig beleuchtet und so lagen wir an einer Mooring. Isa machte ne kleine Pizza warm dazu ein Bier und dann ausschlafen.

Den Törn fand Isa eigentlich zu lang aber das Meer und den Kurs den Eckhard immer perfekt aussucht, machte die Zeit angenehm.

Unsere Freunde aus Frankreich
Snack unterwegs

Am nächsten morgen bekamen wir Post von unseren französischen Nachbarn.

Catherine und Bernhard auf ihrem Boot

Sie haben eine Mail zum Hafenmeister geschickt und dieser brachte uns die Mail . Was eine Freude und Überraschung. Sie hatten bedenken, ob Isa mit ihrer Zerrung diesen Törn gut übersteht. Wirklich rührend.

Wir konnten im Hafen rein und hatten längsseits einen netten Platz. Das Wetter könnte besser sein. Sind zum Austern essen mittags direkt am Hafen und abends hatten wir in der gleichen Kneipe Muscheln gegessen. Die empfohlene Creperie Captain die uns von unsere Franzosen empfohlen wurde konnten wir erst am nächsten Mittag genießen, bevor wir abgelegt hatten. Es ging nach Camaret sur mer.

Erst Nebel dann Sonne . Isa schön auf Deck gelegen und die Sonne genossen.

Diese Wracks liegen schon sehr lange dort

Tollen Liegeplatz gefunden und es war das erste Mal , dass wir an einem Ort waren, den wir vor 3 Jahren von Landseite aus genossen haben.

In unserem Hummer Restaurant von damals gab es leider keinen Platz. Es nervt wirklich, dass man immer und überall vorher reservieren muss.

Wir machten einen Hafentag mit Wäsche waschen und Einkauf . Am Abend erwarteten wir Gudrun und Söhnke aus Hamburg für paar Tage.

Eingekauft und abends französisch auf Schiff gegessen.

Nächsten Tag

Nr 9 England mit Svenja

04.08.-15.08.2018

Svenja flog von Hamburg nach London und von dort kam sie mit dem Zug nach Torquay. Der Bahnhof ähnelt einem Bahnhof wie im Miniaturwunderland. Ein kurzer Fußweg zur Fähre und nach 30 Min waren wir mit ihr in Brixham. Rosalie brachte uns drei dann zu Kehhrwieder.

Junge Frau an Bord: Erste Frage: Wo ist der Ganzkörperspiegel?

Auf Empfehlung sind wir ins Beamers Restaurant essen. Leider kann man dort nur drinne sitzen aber am Fenster ist es bei Hitze gut auszuhalten. Und es ist sehr zu empfehlen .

Am kommenden Tag waren Isa und Svenja bummeln und nachmittags waren sie am Strand.

Eckhard hatte auf dem Schiff mal seine Ruhe. Dachten Isa und Svenja. Sie kamen zurück und es war eine Wasserkatastrophe ………?

Nächsten Tag ging es los

Dieser Törn war ein Traum. Delfine ohne Ende. So etwas tolles. Wir konnten es kaum glauben. Svenja wollte zu ihnen, jedoch sollte man das nach unseren Recherchen nicht machen. Unterwegs ankerten wir in einer schönen Bucht. Es war traumhaft .

In Dortmouth angekommen meinte Isa, es sei ihr schönster Ort von unserer gesamten Reise. Bis jetzt.

Abends in Platform 1 (Restaurant am Hafen) gegessen und es gab NUR Champagner

Am nächsten Tag waren Isa und Svenja unterwegs um nicht zu sagen shoppen. Eckhard hatte mal Ruhe doch bestimmt auch Sehnsucht nach den Mädels, glaubt Isa. Gott lass ihr ihren Glauben.

Zum scones essen haben wir uns getroffen. Da wollte Eckhard dabei sein.

Svenja im Urlaub. Einfach Ruhe. IMG_0392.jpeg

Abends nett mit Musik im Hafen gelegen und unseren nächsten Törn geplant. Svenja’s Plan: Falmouth und dann auf die Isle of Scilly.

Morgens um 7 Uhr los. Wellen und Wind gegen uns. Svenja hat unser Frühstück rückwärts nochmal aufgegessen .

Daraufhin haben wir auf Empfehlung unseres Nachbarn ein Stop in Fowey an der Moorig gemacht. Leider ein wenig regen. Auch ein sehr schöner Ort. Abends haben wir uns mit einem Wassertaxi abholen lassen.

Nächsten Tag um 11:00 Uhr haben wir abgelegt. Ab nach Falmouth. Diese sportliche Gruppe fanden wir Klasse.

Mit gut 15 Knoten und Sonne ging es los. Unterwegs Gab es Haferflocken und Obst selbst gemacht Svenja.

So einfach den richtigen Hafen bzw Liegeplatz für Gäste zu finden war es nicht. Viele Stege sind für Festlieger dich nah an der Stadt könnten wir längsseits anlegen. Die Stadt ist ganz nett und man bekommt wirklich alles dort.

Unser Plan ging dann nicht nach Isle of Scilly.Eckhard hat Stunden gesessen und gerechnet wie wir wann wo sein könnten. Viele Tage hatten wir bzw. Svenja ja nicht mehr.,

Auf nach Pezanze bei viel Wind und Wellen. Auf dieser Strecke hatte Svenja nun die 4 Meter Wellen genießen können. Sie hat sie gut vertragen und fand sie gar nicht hoch. Nass kamen wir an und haben erst mal heiss geduscht . Danach gegessen und ein Pims getrunken.

Hier blieben wir einige Tage:

Ausflug mit Bahn nach St. Ives.

Wir machten einen tollen Spaziergang zu der Insel St. Michaels Bay . Am Strand konnten wir bei Tide entlang bis auf die Insel zu Fuß laufen .

Auf der Insel leben 30 Menschen. Die Touristen sorgen für Umsatz. Man hat viele grüne Flächen zum entspannen dort. der Rückweg ging dann schon ein wenig durchs Wasser . Ein toller gelungener Ausflug .

Drei Tage hatten wir einen Fiat 500. Am ersten und Svenjas letzten Tag wollten wir mit ihr nach Land’s End.

Eckhard fuhr uns aber nach 10 Minuten hatten wir einen platten Reifen . Isa sagte während der Fahrt schon, er solle nicht zu weit links fahren aber was soll man sagen außer: Männer. Ein Stein war zu viel für den Fiat . Nette Hilfe vom Engländer der versuchte uns einen PannenService zu organisieren. Selbst er bekam graue Haare, jemand zu erreichen. Wir hätten allerdings gar nix verstanden da unser englisch für so eine Sache nicht ausreicht. Eine Std. hat er uns geholfen. Toll. Eckhard hat dann auf den Ersatzreifen gewartet und Isa ist mit Svenja nach Land’s End zu Fuß. Wir schauten uns die Route an und 2,5 km sind nicht so lang außer man merkt am Ende, dass es nicht 2,5 km sondern 5,4 Meilen waren. Isa und Svenja waren platt. Als Eckhard mit dem Auto in Land’s End ankam war er verwundet, dass wir das gelaufen sind. Hätten ja auf der Strecke in Bus einsteigen können. Aber sie sind ja sportlich .

Wir sind noch ein wenig durch Cornwall gefahren und es war ein schöner letzter Abend mit Svenja.

Morgens brachten wir sie zum Bahnhof .

Mit dem Zug ging es 6 Std. nach London und dann mit dem Flieger nach Hamburg. Isa ein wenig traurig. Wie immer wenn es ums verabschieden geht.

Danach sind wir waschen und einkaufen gegangen. Einfach mitbaute. Isa hat eine Zerrung woher auch immer im Bein. Mal sehen ob es morgen besser geht.

Nr. 08 / England-1 / 23.7.-3.8.2018 / Cowes (Isle of Wight) – Beauliau – East Cowes – Poole – Weymouth – Brixham

Plan nach England: Früh los bei Hochwasser in St-Vaast la Hougue zur Isle of Wight für 80 Meilen, heute noch etwas angenehmer Wind (morgen nix mehr), …

Los bei Nebel, kaum Wind, später mal mehr und weniger. Isa hat die große Schifffahrt vermisst. Nix los. Alle Freunde sagten: Passt auf,wenn ihr durch den Engl. Kanal fahrt. Hm. Nach 14 Stunden in Cowes gut angekommen und einen schönen Liegeplatz gefunden. Jeweils ein Drittel unter Motor, Segeln und Motorsegel-Mischung. Berufsschifffahrt kein Problem.

Cowes ist ein netter Ort, leckeres traditionelles englisches Frühstück, großes Einkaufen, Isa Shoppen, Eckhard an Bord etwas Technik gemacht. Gemeinsam haben wir die Tour hoch an den Mast erledigt und abends superlecker Abendessen bei Robert Thompson in Newport. Empfehlung von der Welt.

Viele Boote an Moorings mit Schlauchbootservice, Regatten ohne Ende, Kindersegeln etc. Segelzentrum ohne Ende.

Wegen dem erwarteten Starkwind machen wir nur einen kurzen Törn in den Beaulieu River bis Buckler´s Hard. Ein wunderschöner natürlicher „Grünbereich“, natürlich mit Booten an Moorings ohne Ende. Bei Niedrigwasser knapp, aber noch genug für uns bis zum Buckler´s Hard Yacht Harbour. Im Gartenbereich eines Hotels schön gesessen, Ein Zisch & Weg getrunken (bedeuted bei uns Bier) und etwas gemuffelt. Wie in England üblich, alles an der Bar bestellen  und dazu die Tischnummer wissen. Isa schafft das ohne Probleme (Sabbelbacke und ruckzuck ist ist zurück). Bei Eckhard dauert es Stunden…. . Er wusste die Tischnummer nicht. Typisch Mann, meinte Isa und erledigte bei den nächsten Restaurants das lieber selbst und schnell. Taktig von Eckhard????? Obwohl Isa auch nicht immer richtig schaut…….. Sie kommt gleich mit einer Bedienung und diese sieht die Tischnummer. Fazit: Beide dusselig.

Bildergalerie dieser Unterkunft

Bildergalerie dieser Unterkunft

Für die zweite Nacht gab es KEINEN Platz mehr, Wochenende. Okay, also los. Windstärke 5 angesagt, zwar gegenan, um den Solent nach Westen zu verlassen, sollte aber gehen. Vorbereitung mit zweitem Reff und Kutterstag (kleineres Vorsegel). Auf dem Solent hatten wir kurze hohe Wellen und (natürlich) mehr Wind als angesagt. Also lieber schnell wieder nach Cowes. „Sie wollen einen Liegeplatz? Nein, alles belegt/gebucht/… Regatta, klar. Weiter in den River Medina und sehen, wie lange wir beim Niedrigwasser noch genug Tiefe haben. An einem Steg vor East Cowes gab es genug Plätze und Wasser. Eckhard räumt am Deck auf und Isa geht/wollte  zur Stadt …, ähhh, der Steg hat keine Verbindung zum Land. Dingi (Schlauchboot) oder Wassertaxi? Abends ein Wassertaxi bestellt, in Cowes (westlich) hatten wir einen tollen Abend mit einem wunderbaren Sänger auf dem Balkon vor der VW-Bus-Kneipe (Foto oben). Geil.  Isa liebt diesen Bus von Anfang an. Am nächsten Tag sind wir noch an diesem Steg geblieben. Es hat geregnet und Starkwind. Haben noch nie so viel am Tag unter Deck gesessen. Das war eine Gelegenheit, einige Sachen zu erlegen. Kühlschrank reinigen, Papiere sortieren, Kniffi gespielt etc.

Am Montag ging es wieder los. Wind nicht schwach, Sonne nicht noch von Wolken geschützt, Windstärke 4+ angesagt. Raus aus der Isle of Wight, aus dem Solent nach Poole. Wind gegen uns war natürlich etwas mehr, Windstärke 5-6 (20-25 Knoten), zweites Reff, Genua 1/3 gerefft. Ordentlich Wellen, gut gekreuzt und angekommen. Endlich mal wieder gesegelt, sportlich, etwas anstrengend, zufrieden angelegt.

Mittags abgelegt bei etwas weniger Wind, aber wieder gegen uns. Tide hat uns aber bis zu 2 Knoten Strom mit uns gebracht, so dass wir bis zu 10 Knoten über Grund kamen, sau schnell. Schöne Küste, natürlich. Vor der Ecke von St Alban´s Head haben wir wieder etwas kennengelernt, was die Ostsee nicht zeigt: Bei dem Strom gegen den Wind über die 18 Meter-Nase gibt es ordentlich Wellen, weil davor und dahinter die die Wassertiefe zwischen 40 und 50 Meter ist. Schon weit entfernt waren Schaumwellen zu sehen. Wir sind noch weiter rausgesegelt, um den Bereich zu umfahren, hatten aber auch dort noch ordentlich Wellen. Unsere erste ? 4 Meterwelle. Gut vorangekommen und in Weymouth angekommen. Haben uns für den netten Ort entschieden statt in den großen alten Portland Harbour daneben zu gehen, aus dem viele Engländer für den D-Day zur Normandie gestart sind. Weymouth hat direkt an der Stadt einen langen Sandstrand, versemmelnd ihn aber mit viel Platsikspaß für  die Göhren. Strand, Sonne, Wasser und Strandsport reicht im England nicht für Touries. Das ist schade.

Schwarz und blau war die Autoroute, gelb unser Weg weiter entfernt.

Wir haben abgelegt und Eckhard hat alles im Griff. Die Wellen und die Tiede betrifft. Wir sind über den Flachbereich über die Nase rum von Isle of Portland , war spannend. Ein Bereich von starken Wellen und je nach Tide. Es hat alles geklappt. Nun sind wir in dem schönen Hafen Brisham angekommen. Man könnte glauben in Griechenland zu sein. Es ist landschaftlich sehr schön. Hier bleiben wir nun bis Sonntag. Unseren letzten (erstmal) gemeinsamen Abend haben wir mit einer leckeren Gemüsepfanne von Isa hausgemacht genossen. Die englische Küche ist doch sehr Fish and Chips orientiert. Aber gute Restaurants haben wir gefunden.

Am Samstag kommt unsere Tochter Svenja an und dann planen wir, wie es weitergehen soll. England? Frankreich? …..

Nr. 07 / 11.7.-23.7.2018 / Frankreich-2 / Le Havre – Honfleur – Deauville – Arromanches-les-Bains – St.-Vaast la Hougue

Unser nächster Hafen sollte Honfleur sein, aber bis wir ankämen, ist das Wasser zu niedrig vor dem Eingang zur Schleuse. Also in Le Havre übernachten. Auf dem Weg sehen wir bis kurz vor Le Havre dieselben Steilküsten wie vorher, besonders aber den bekannten Elefanten von Étretat.

IMG_2949a

Isa ist Lebensmittel einkaufen und brachte etwas zum Grillen mit. Eckhard hasst Grillen und mit diesem blöden Coop Grill der nur dünstet statt grillt, nervt es ihn. Essen war trotzdem lecker aber den Grill haben wir danach entsorgt. Lieber mal Grillen mit Holzkohle etc. Gemütlich ging der Tag vorbei.

Am späten Vormittag ging es nach Honfleur, es waren nur 10 SM und fast kein Wind, also wieder Motoren. Wir kürzen den Weg, bei der Flut kurz vor dem Hochwasser über eine Ecke mit 7 – 8 Meter Wassertiefe, die bei Niedrigwasser leer fällt, ab. Dank E-Karte auf dem iPad ist die gerechnete Wassertiefe genau zu sehen und stimmte genau mit unserem Sonar. Ohne diese Anzeige müssten wir öfter und länger am Kartentisch sitzen und rechnen.

Honfleur ist eine tolle Stadt. Wurde im Krieg nicht zerstört und ähnelt dem Elsass. Am 14.7. war Nationalfeiertag in Frankreich.

Dieser wurde unglaublich gefeiert und wir haben ein tolles Feuerwerk um 23:00 Uhr haben mit einer Flasche Cidre genossen..7.

Am 15.7. bekamen wir den WM-Sieg Frankreichs mit. Es war eine angenehme Stimmung.

Am nächsten Tag sind wir mit Rosalie (unserem Schlauchboot) durch den Hafen gefahren. Haben mit ihr unterwegs angelegt und etwas getrunken.

. Am Dienstag kurz vor dem Hochwasser haben wir durch die Schleuse Honfleur verlassen und sind nach Deauville. Kaum Wind von Vorne bei noch ordentlichem Gegenstrom. Wieder 10 Meilen unter Maschine. In Deauville war Isa im Shopping Rausch. Handtasche etc. Es ist eine tolle elegante Stadt. Chanel hat dort seinen ersten Laden eröffnet. Nach ihm wurde der Brunnen in der Stadt benannt. img_3157.jpg.

Die drei Tage waren wunderschön obwohl dieser kleine Ort sehr voll mit Besuchern und Schiffen war. Wir lagen übrigens an der Stadtmauer und nicht im Hafen. Können wir sehr empfehlen. . .

Den Hafen von Deauville konnten wir nur im Hochwasser verlassen, etwa bis 6:00 Uhr morgens (zu früh für uns) oder etwa ab 14:00 Uhr.  Für den Törn nach St.-Vaast la Hougue am Osten der Nordhalbinsel der Normandie mit etwa 55 Seemeilen nüssten wir 10 – 12 Stunden rechnen, kommen aber nur bis etwa 19 Uhr rein. Vor dem Hafen läuft das Wasser wieder zu flach, kurz nach 20 Uhr wurde die Sperre geschlossen. Auf dem Weg gab es nur einen Hafen, in den wir jederzeit reinkönnen, aber mehr Industriegebiet, und andere Häfen trockenlaufend. Nix für uns. So haben wir uns zum Ankern vor Arromanches-les-Bains entschieden. Es handelt sich um die Reste eines künstlichen Hafens vor der Gold Beach, der im zweiten Weltkrieg aufgebaut wurde, weil alle Häfen zerstört oder noch in Deutscher Hand waren. Mitten in den Resten des Hafens hatten wir eine unangenehme Nacht, wegen des Denkens an die schlimme Geschichte und wegen Wellenwackeln. Die Wellen haben uns leider davon abgehalten, mit dem Schlauchboot an Land zu fahren und das Museum zu besuchen.  Wir hatten einen schönen Abend mit tollem Sonnenuntergang .

Also morgens weiter nach St.-Vaast la Hougue und mittags bei Hochwasser angekommen. Mit einem E-Bike (aber fußgefahren) haben wir die Gegend erkundet. Entlang an den Austernbänken und verschiedenen kleinen Erholungspunkten, genossen wir unsere Radtour.

Nachmittags sind wir auf eine gegenüberliegende Insel mit unserem Schlauchboot gefahren.

Endlich schwimmen. Es war herrlich.

Abends haben wir unsere leckere Artischocke vom Markt gegessen. Unser letzter Abend in Frankreich.

Morgen gehts weiter nach England. Isa mit etwas gemischten Gefühlen. Lange Törns und dann nicht soooo viel Schlaf sind nicht ihr Ding.

Wir werden sehen ….