Ribadesella -Gijon -Lluarca -Ribadeo – Viveiro – Cedeira – La Coruna

Was man zu Ribadesella sagen muss, ist, dass es zu einer der beliebtesten Ferienorten an der Costa Verde ist. Eine nette Stadt mit einem großen Strand und sogar fussläufig vom Hafen aus zu erreichen. Mal ohne Schlauchboot.

Eckhard hat einen Freund oder Freundin gefunden. Man weiß es nicht genau. Sehr anhänglich und klopfte morgens gegen das Boot weil sie oder er Hunger hat. Laut schwamm es hinter unserem kleinen Fenster am Bett und Isa musste Eckhard Brot bringen damit er ihn oder sie durch das Fenster füttern kann. Was soll man dazu sagen? Isa ist wieder mit ihrer touribahn gefahren. Wir blieben drei Nächte dort. Haben am großen Strand Sushi gegessen. Mal was anderes und super lecker. Dann einen oder zwei …Caipirinha lecker.

So manches mal muss natürlich auch was getan werden am Schiff. Wir haben ja auch erfahren, dass Segeln kein Urlaub sondern Arbeit ist.

Es ging weiter nach Gijon. Wenig Wind und ca 1,50 Meter Wellen. Wieder kein richtiges segeln. Nur von 08.30 bis 11.30 Uhr mit beiden Segeln dann das Vorsegel wieder weggenommen. Es macht kein Spaß. Wir überlegten, ob wir zurück nach Frankreich gehen. Diese Wellen. Sie sind nicht hoch aber sie machen einem Segler das segeln schwer. Wir liehen uns Räder und versuchten Ersatzteile für unsere Brompton Räder zu bekommen. Die Stadt selbst ist hässlich. Isa kochte und das ist immer klasse.

Im Vorhafen von lluarca haben wir geankert. Die Befestigung der Leinen gestaltete sich schwierig, man muss erst eine Leine mit dem Schlauchboot an Land bringen und dann den Anker setzen. Zum Glück halfen uns die Nachbarn. Sie nahmen unsere Leine mit an Land. Schon eine komische Methode. Mit Rosalie sind wir in den kleinen netten Ort und haben einen großen Fisch gegessen. Ein Spaziergang zum Friedhof war schon sehr interessant.

Es ging nach Viveiro. Aufgrund der Tiede ankerten wir die erste Nacht und fuhren morgens 10:30 Uhr in den Hafen.

Endlich trafen wir unsere Franzosen Bernhard und Caddy aus dem letzten Jahr. Bernhard nahm gleich unsere Leine an und Caddy und Isa unterhielten sich sofort (auf englisch) ohne Pause. Bernhard kann leider nur französisch aber das ist nicht wichtig. Isa machte abends Lasagne und es gab Sangria mit Zitronenscheibe. wir saßen lange zusammen. Ein toller Abend. Den nächsten Tag gingen wir durch die Stadt. und mittags mit Bernhard, Caddy und noch zwei Franzosen zum Mittagessen. Sehr lecker direkt an Hafen und wir tauschten wieder Empfehlungen untereinander aus. Unbedingt sollen wir in Cedeira Entenmuscheln essen. Wir lassen uns überraschen.

Auch Tipps bekamen wir bezüglich eines Winter Lager für KeHHrwieder. La Coruna??!! Wir werden sehen.

Am nächsten morgen gingen unsere Wege auseinander. Caddy und Bernhard Richtung Frankreich wir Richtung Portugal. Beim Verlassen des Hafens winkten wir uns sehr lange aus der Ferne zu. Traurig.

Ankern vor Cedeira. Es musste ja mal wieder was passieren: Anker hat nicht gegriffen. Eine Stunde haben wir gebraucht. Puh. Dann mit Rosalie an Land. Fischer gaben uns einen Tipp wo wir Rosalie festmachen können und dass das mit der Tide völlig ok sei. Man muss ja immer die Tide mit berücksichtigen. Eckhard hatte seine Zweifel aber die Fischer sollten es ja wissen. Wir gingen zum Essen. Als wir zurück zu Rosalie kamen, lag sie perfekt im Wasser. Allerdings zwei Meter unter uns. Toll. Wir verlängerten eine Leine und zogen sie bis zu einem Steg. Dort kletterten wir rein. Man man…. . Das war ein Riesen Aufwand. Wir besuchten am nächsten Tag ein kleines MuseumCedeira ist bei den Pilgern sehr bekannt. Sie vermuteten früher, dass hier das Ende der Milchstraße sei und seit dem ist dieser Ort ein magisches Heiligtum. In einem Restaurant probierten wir Entenmuscheln auf spanisch Petcebes genannt.

Man muss sich zeigen lassen, wie man sie isst
Unser netter Kellner

Sie wachsen in dieser Region in scharfkantigen Felsen auf und viele Fischer gehen beim herauskratzen aus dem Felsen ein hohes Risiko ein, da die Wellen immer wieder gegen die Felsen schlagen. Es ist eine Gourmet Delikatesse in dieser Region.

Wenn man weiß, wie man sie essen kann schmecken sie richtig gut.

Nach einem faulen Tag ging es nach La Coruna. Mit 25 Knoten Wind ging es los. La Corina ist die zweitgrößte Stadt Galiciens und befindet sich an einer Landzunge von Nordspanien. Viel neues ist dort gebaut worden. Schöne Grünanlagen und eine tolle Altstadt hebt diesen Ort hervor. Sehr sehenswert. Isa ist glücklich, nie hätte sie gedacht hier einmal anzukommen wo alle Schiffe sich aus allen Ländern treffen um dann über den großen Atlantik weiterzufahren. Eckhard würde diese Tour auch sehr gerne machen aber für Isa kommt es nicht in Frage. Kleine Törns und keine Nachtfahrten ist ihr lieber.

Wobei man diese Reise ja nicht als kleinen Törn bezeichnen kann.

Nun geht der Bericht ab La Coruna mit Lars weiter. Wir freuen uns sehr auf ihn.

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