A Pobra Caraminal – San Vicente – Combarro/Pondevedra

Am Morgen verließen wir den Hafen und ankerten zwei Nächte. Mit Rosalie fuhren wir abends zum Essen. Es macht immer wieder Spaß mit ihr zu fahren, obwohl Isa auf einem Rückweg richtig nass wurde. Es ist ja nicht kalt, von daher nicht so schlimm. Wir fuhren mit Rosalie noch zum einkaufen, da der Supermarkt gegenüber unseres Ankerplatzes lage. Wir kauften jede Menge Getränke usw. Klasse unsere Rosalie

Der Mundschutz stört nicht. Man gewöhnt sich an Land daran!

Am nächsten morgen wollte Isa los, es soll regnen und dann kann sie in dem näch größeren Ort bummeln. Shoppingentzug macht sich langsam bemerkbar. Vor Ile de Arosa lagen wir allerdings noch zwei Nächte an der Mooring. Eine andere Möglichkeit gab es dort nicht. Mit Rosalie an Land und nett durch diesen einfachen aber sehr schönen Ort laufen, herrlich. Dort haben wir das erste mal die Spezialität in Dosen kennenlernte kleine verschieden Spezialitäten in kleinen Heringdosen. Viel zu teuer aber ganz lecker.

Fisch in Dose

Wir fuhren nach San Vicente in den Hafen Porto San Vicente. Isa rief vorher im Hafen an. Es macht im August keinen Sinn, ohne Anmeldung in einen kleinen Hafen reinzufahren. Mit einer Mischung aus Englisch und Spanisch, bekommt Isa alles hin. Sie hat sich ein paar Wörter in spanisch aufgeschrieben und schon geht das Geschnatter los. Typisch. Ein toller Hafen. Klein aber fein. Keine Geschäfte fūr Isa aber nicht schlimm. Hier haben wir ganz spontan eine Motorinspektion machen lassen. Toller Service und günstig. Alles OK gewesen. Puh. Eckhard sehr zufrieden.

Unser einzige Problem diese Saison ist: Wasser in der Bilge!

Immer auspumpen!

Zum Glück kein Salzwasser. Trotzdem nicht gut.

Wie man ja mitbekommt, gehen wir meistens essen. Das liegt nicht an unserer Faulheit selbst zu kochen sondern an dieser tollen und günstigen Küche hier. Es ist unfassbar, welch tollen Fisch es hier gibt. Die kleinen Restaurants sind spitze. Der Service super. Wir machten einen Spaziergang entlang des Wassers und kamen per Zufall in das Restaurant El Pirata. Dieses Restaurant ist sehr zu empfehlen.

Es ist was ganz besonderes dort, so das wir am nächsten Abend wieder hingingen was untypisch fûr uns ist. Zweimal ins gleiche Restaurant zu gehen. Fisch- und Fleischgerichte einfach klasse hier. Dort hat Isa sogar einen Nachtisch genommen. Das macht sie sehr selten, da sie nicht gern süß ist.

Süß und Klasse

Als wir vom Essen nach 23:00 Uhr zum Schiff kamen, lagen Michael und Regina wieder neben uns. Man freut sich immer, wenn man alte Bekannte wiedersieht. Ein kleines spanisches Mädchen was mit ihren Eltern auf der anderen Seite unseres Bootes lag, bastelte uns zwei Armbänder. Die kleine ca. 8 Jahre alt, hatte keine Hemmungen mit uns englisch zu sprechen. Klasse. Sie lernt Englisch und Baskisch. Das Sprachtalent hat sie bestimmt von ihrer Mutter, die u.a. auch gut deutsch spricht. Nach zwei Nächten verließen wir den Hafen. Isa legte rückwärts ab und die Hafenmeister waren begeistert, endlich ne Frau am Steuer und der Mann macht Leinen und Fender klar. Die Hafenmeister riefen laut: DEUTSCHLAND und klatschten. Isa, stolz auf sich. Wieder vor Anker gingen wir mit Rosalie an Strand. Heute Strandliegen, da freut sich Eckhard. Kotz. Er hat es Isa versprochen. Sie läuft gern am Strand entlang und über die kleinen Felsen. Eckhard sagt immer: Wir Ankern doch und kônnen vom Boot aus schwimmen ….. . Na gut, Isa zu liebe .

Eckhard ganz entspannt.

Wie in den Schären.

Abends gab es Gemüsepfanne und Eckhard machte spanische Musik an. Ohne Wellen schliefen wir anschließend gut ein.

Nachts kam der angesagte Regen, somit sind wir spät 10:30 Uhr aufgestanden. Wobei, wenn wir ehrlich sind, stehen wir immer gegen 10 Uhr erst auf. Erholung.

Isa wollte, nachdem es schön sonnig wurde, los in den schönen Ort Combarro. Dieser Ort wurde uns von Freunden aus Frankreich empfohlen.

Wir hatten einen tollen Segeltag.

Eines muss man jetzt endlich mal erwähnen: An dieser Küste: Man nennt sie die Rias Baixas. Eine Sammelbezeichnung für vier schmale Meeresbuchten, im Südwesten von Galizien, ist es ein tolles Revier für Stand up paddle und Ruderer. Die Rias gehen in Kap Finisterre los bis zur portogiesischen Grenze. Bis abends spät sieht man die Wassersportler in den Buchten. Wir freuen uns auf unsere Kinder, die demnächst eintreffen und dann werden wir, wahrscheinlich, in dieser Ecke bleiben.

Ob wir überhaupt nach Porto fahren, wissen wir noch nicht. Es hängt zum einen vom Wetter ab und wie lange Isa noch bleibt. Anfang September fliegt sie voraussichtlich nach Hamburg.!!

Nun, zu dem Ort Combarro: Wir lagen längsseits am Steg. Ein toller zentraler Platz und man glaubt es nicht, bis hierher kamen Delfine. Unfassbar. Man merkt in jeder Hinsicht, dass wenig los ist. Ein Schiff aus Irland, ein Belgier und noch zwei deutsche Segler namens Martin und Conny, die wir näher kennengelernt hatten. Sie kommen aus Winsen und lagen viele Jahre im Winterlager auf Fehmarn.

Da das Wetter nicht gut war, ging Eckhard unter die „Wassersucher“. Jedesmal die Bilge auspumpen, nervt. Er öffnete den kompletten Boden

Bild von oben

und er wurde fündig. Es war eine undichte Stelle an der Wasserpumpe. Ein kleines Teil was uns lange beschäftigte. Problem gelöst. Doch was macht Eckhard nun ohne das ständige auspumpen? Grins.

Dieser Ort ist ein niedlicher Fischerort und besitzt 30 Maisspeicher.

Maisspeicher

Diese Speicher stehen entlang einer Holztreppe die durch eine enge Gasse führt. Viele Restaurants dazwischen und kleine Touriläden. Wir haben uns zum Essen von der Schönheit und dem Ausblick eines Restaurants verführen lassen.

Nett aber nicht mehr!

Ein fataler Fehler. Schlechtes und teures Essen. Wir haben das Essen stehengelassen und sind zur Tapasbar. Ein Traum, nett und lecker. Sie heißt Tintanegra. Sehr zu empfehlen.

Am nächsten Tag schüttete es. Eckhard hat Isa versprochen nach Pontevedra mit dem Taxi zu fahren. Sie brauch Schuhe etc. Hat ja auch keine. Pontevedra zählt zur Perle von Galizien genauso wie Santiago de Compostela. Kleine Gassen aber auch große Einkaufsstraßen. Schöne bepflanzte Stellen in der Stadt und eine tolle Kirche namens „Iglesias de La Perigrina“. Ihr Grundriss sieht aus wie eine Jakobsmuschel und eine innere Treppe führt hoch ins Gotteshaus mit tollem Ausblick. Das Wetter ließ es nicht weiter zu, zu bummeln. Isa hatte ihre Schuhe (3 Paar) und wir tranken an einem schönen Platz namens „Praza de la Ferreria“ einen Café con Leche yhielo.

Schreckliches Wetter
Hühner für Isa. Sie liebt 🐓

Musiker vor dem Café

Danach fuhren wir zurück.

Das Wetter wurde nicht viel besser. Regen und Wind.

Arme Rosalie. So viel Wasser

Isa klärte bei der Hafenmeisterin unsere Genehmigung fûr die „Chias Islands“. Um dort zu Ankern muss man sich anmelden. Diese Inseln sind reine Natur. Wir werden sehen. Dort möchten wir mit Svenja, Lars und Tinki gerne hin segeln. An einem Abend waren wir mit Martin und Conny essen und einen Absacker tranken wir noch auf ihrem Boot.

Sehr nett und lecker in unserer Geliebten Tapasbar mit Martin und Conny.
Kleine Lampe ganz groß. Bei Martin und Conny auf dem Schiff

Martin und Conny haben das gleiche Ziel wie wir: Porto, Lissabon und in die Algarve. Dann dort das Schiff im Winter liegen lassen und planen wie es weitergeht. Unsere holländischen Nachbarn planen das gleiche.

Noch ist es ein Ziel, ob wir es umsetzen, werden wir sehen????? Doch heute hat Isa ihre Rückreise geklärt. Sie bleibt den September noch hier. Eckhard total glücklich.

Den dritten Tag mit Regen. Puh. Isa hat Wäsche gewaschen, Eckhard geräumt. Ein heftiger Sturm dazu, grausam. Abend mit Martin und Conny, in die Hafenkneipe.100 Meter vom Schiff entfernt und trotzdem klitschnass geworden. Spät hörte regen und Sturm auf und wir 4 saßen bei Wein auf unserem Boot.

Letzter netter Abend, denn es ging am nächsten morgen nach Vigo. Herrliches Wetter, toller Wind und gut gesegelt, kamen wir nach 6,5 Std gut an. Auch Martin und Conny sind in der Nähe. Wir werden uns bestimmt treffen.

Tolle Küste

Martin und Conny in unserer Nähe

Morgen Abend kommt Svenja aus Ibiza direkt zu uns. Wir freuen uns sehr. Am Donnerstag kommen Lars und Tinki nach. Es wird lustig werden.

Vigo in Sicht und unsere Tour

Ein ruhiger Abend mit Isa-Essen und 🍷.

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