Teneriffa – La Gomera

Am 23.2. verließen wir mit schwerem Herzen Puerto de Mogan und segelten bei wunderschönem Wetter 8 Stunden nach Teneriffa Süd in den Hafen. Segeln konnten wir nur 3 Stunden aber immerhin. Es war wunderschön den Tiede von weitem schneebedeckt zu erkennen. Hinter uns Gran Canaria vor uns Teneriffa. Im Hafen von Costa Adeje im Süden Teneriffas bekamen wir einen guten Liegeplatz. Hier lagen wenig Touristen und wenn, waren es viele Taucher die täglich rausfuhren. Schon ein beneidenswertes Hobby. Isa überlegt jedes Jahr ob sie ml einen Tauchkurs besucht!!!!!

Mit unserem Leihwagen machten wir einige Ausflüge. Los Gigantes im Westen von Teneriffa ist wunderschön durch seine tolle Steilküste. Im Südosten fanden wir in einem kleinen Ort in einer Finca, ein Café. Die Eigentümerin war eine deutsche und erzählte uns einiges von diesem schönen Platz. Wie Sie hierher kam usw. Sehr interessant ist für Berufstätige „workation“y Work =Arbeit + Vacation = Urlaub. Wir erklären es in kurzen Sätzen: Du arbeitest als z.B. Freiberufler tagsüber in einer Villa Digital an deinem Projekt, Austausch mit anderen Teilnehmern in den Pausen oder beim Frühstück. Freie Zeiteinteilung und dann kommt die Zeit nach der Arbeit. Ob Joga, Wandern etc . Dieses kann man mit max. 8 Personen buchen. Ihr könnt es selbst mal googeln. Auf der Sonnenseite. De. Petra besitzt noch drei Geschäfte auf Teneriffa, Zur Zeit ist es ruhig hier ansonsten sagt sie, ist ihr Café voll.

Unsere Freunde Tom und Hajo besuchten wir in Santa Gruz mit dem Auto. Eine Stunde vom Süden in den Norden. Wir buchten für eine Nacht ein Hotelzimmer und gingen abends mit ihnen Tapas essen.

Santa Cruz schauten wir uns am nächsten Tag an. Eine schöne Stadt. Doch mit Schiff liegen wir lieber in kleineren Häfen. Da im Moment wenig Flugverkehr ist, ist es auch im Süden ruhig.

Isa‘s größter Wunsch hoch auf den Teide hat nach dreimal verschieben endlich geklappt. Das Wetter dort oben war oft schlecht und Wir mussten dreimal deshalb stornieren. Die Seilbahn fährt zur Zeit auch nicht täglich. Ungefähr 1,5 Stunden fuhren wir von Süden kommend zur Bahn. 3700 Meter hoch ging es mit der Bahn in ca. 25 Minuten. Der Teide ist Spaniens höchster Berg. 20 Man kommt mit der Bahn auf einer Höhe von 3.500 Metern an. Auf den Krater nach ganz oben kann man eine Führung buchen. Jedoch sollte man etwas sportlich sein und gute Schuhe haben. Hatten wir nicht dabei. Es war auch so sehr schön. Wir wanderten 800 Meter im Durchmesser hoch und runter und hatten einen wunderbaren Ausblick zu den vertikalen Gesteine roques de Garcia und auf die südliche und westliche Küste Teneriffas. Herrliches Wetter und wir waren zu warm angezogen.

Anschließend fuhren wir durch den Nationalpark del Teide. Unfassbar was man hier toll wandern kann. Dieser Park wurde 2013 als meistbesuchtester Nationalpark der EU benannt. Wunderschöne Steinwände und Pflanzem zu sehen. Ein muss, wenn man nach Teneriffa kommt.

Thomas und Hajo kamen uns im Süden besuchen und wir sind abends zum super Italiener gegangen. Wie immer war es nett mit uns vier.

Thomas und Hajo besuchten uns im Süden mit ihrem Auto und wir gingen zum Super Italiener essen. Immer nett mit uns vier.

Wir blieben bis 8.3.21. Dann ging es weiter nach La Gomera. 25 Meilen. Nur ein Drittel unter Motor und dann mit 7Knoten in ca. 5 Std. angekommen. Rauschefahrt. Im Hafen San Sebastián hatte Isa uns schon zwei Tage vorher angemeldet. Das macht Sinn. Auch in Coronazeiten. Wir bekamen einen tollen Liegeplatz. Hatten links und rechts drei freie Plätze. Viele Deutsche, Belgier, Österreicher und Schweizer liegen hier. Viele bleiben dieses Jahr auf den Kanaren.San Sebastián hat alles was man braucht.

Wir lernten gleich nach dem Anlegen Jessica und Julian aus Hessen kennen. Ein lustiges Paar. Sie haben ein Boot gechartert und lagen neben uns. Ein Bier zusammen und das Geschnatter ging los. Sie fuhren den nächsten Tag nach zum Ankern in den Westen. Schade. Hätten gerne mit ihnen mehr Zeit verbracht. Doch man sieht sich bestimnt wieder….

Wir liehen uns ein Auto und fuhren über die unfassbar schöne Insel. Isa dachte, das schönste grün gibt es auf Teneriffa. Doch hier auf der zweitkleinsten Insel der Kanaren war es noch schöner. Die Vulkanischen Gebirkslandschaft, die von Wanderwegen durchzogen wird ist unfassbar. Dichte Wälder mit moosbedeckten Bäumen und die terrassenförmige Bebauung,die man hier als Plattformen bezeichnet, sind traumhaft. Diese Form des Anbaus gibt es auch für den Export seit 1489.

Wir fuhren auf die andere Seite von La Gomera mit dem Auto . Nach Valle Gran Rey. Man nennt es das Tal des großen Königs. Beliebtester Urlaubsort auf der Insel. Ein kleiner Strand und kleine enge Straßen. Wir setzten uns zu Mittag in ein Restaurants am Hafen. Dann plötzlich eine fragende Stimme: Isabell? Ich schaute zu der Dame und ich konnte es kaum fassen. Bekannte aus dem letztem Jahr aus Nazaré standen vor uns. Belgier und keine Segler. Wir lernten uns in einem Restaurant in Nazaré kennen. Große Freude und da kann man mal sehen, wie klein die Welt ist. Seit 26.12. sind sie auf den Kanaren unterwegs. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag auf dem Schiff und verbrachten ein paar Stunden mit ihnen. Nachmittags verließen sie die Insel mit der Fähre nach Teneriffa.

Wir erwarteten Thomas und Hajo. Eckhard reparierte unseren zerfransten Adenauer und ich bereitete essen für uns vier vor. Plötzlich die nächste Überraschung: Unsere Hessen kamen mit ihrem Boot in dem Hafen rein. Nanu!!!!!! Sie hatten einen Motorschaden unterwegs wurden abgeschleppt und nun blieben sie noch eine Nacht in unserem Hafen San Sebastián. . Eigentlich sollten sie auf Teneriffa sein und das Boot zurückgeben . Nun, alles hat zwei Seiten. Nach unserem Essen mit Hajo und Thomas kamen sie nochmal rüber. Es wurde ein feucht fröhlicher Abend bis 02:30 Uhr. Wo auch immer die vielen leeren Rotweinflaschen am nächsten Tag herkamen, wird uns allen ein Rätsel bleiben!!! Erneut gab es wieder einen Abschied am nächsten Tag von den beiden. Hoffen, euch wiederzusehen.

Wir besuchten noch den Ort Las Pigues de Agulo. Auch wieder hübsch mit den terrassenförmigen Feldern. Leider ist die Aussichtsplattform von Abrante geschlossen. Wäre nett gewesen , auf den Glasboden zu treten und in die Tiefe zu schauen. Doch die Insel zeigt auch ohne Plattform seine tolle Landschaft.

Wir legten uns ein paar Tage vor Anker in der schönen Bucht Valle Gran Rey. Ein niedlicher Ort in der Bucht ca.30 Minuten zu Fuß nach Valle Gran Rey, gefiel uns es toll. Tolle Tapas und kl. Restaurants, nette Geschäfte und 20 Grad warmes Wasser. Was will man mehr. Eine Naturkatastrophen gab es im November 2020. ein Stück Felsen fiel runter und genau dort waren zum Zeitpunkt Wohnmobile. Niemand wurde verletzt aber der Zugang zur Straße ist bis heute gesperrt. Die Autos darunter zwei deutsche stehen noch heute hier. Unter YouTube kann man https://youtu.be/1OrILuhGt8M das Unglück sich ansehen.

Mit Rosalie fuhren wir immer an land. Unser Außenborder namens „Trüffel“ bereitete uns Probleme. Geht ständig aus…. ein netter Spanier hat ihn sich angeschaut und dann lief er besser. Doch irgendwas ist nicht in Ordnung mit ihm.

Einen Abend fuhren wir nach dem Essen zum Schiff. Isa wollte gerade auf Kehhrwieder von Schlauchboot hoch ….. Eckhard machte falschen Gang rein und plumps lag Isa mit allen Klamotten im Wasser. Nachdem nichts passiert war, lachten wir uns tot. Die Steppjacke wurde immer schwerer sagte Isa. Schade, das wir den Sturz kopfüber nicht fotografiert haben!!

Wir verließen unsere schöne Bucht und fuhren in unseren Hafen nach San Sebastián zurück. Thomas und Hajo standen am Steg und empfangen uns fröhlich. Isa ging in die Stadt und kaufte noch Kleinigkeiten für Eckhards Geburtstag. Am nächsten Tag gab es einen Tollen Geburtstagstisch. Kuchen von Thomas und Hajo und tolle vorbereitete Karten auf denen in allen Sprachen Einreisetipps zum vorzeigen im Hafen stand. Somit braucht Eckhard nicht groß nach Worten suchen. Fällt ihm ja sehr schwer.

In den kommenden Tagen gab es Höhen und Tiefen, was die weitere Planung angeht. Vieles ist ja durch oder mit Corona nicht einfach. Isa würde gern mal nach Hause abet wie kommt sie zurück zu Eckhard?!?!? Eckhard gerne weitersegeln , doch wohin??? Alles nicht so einfach! Thomas und Hajo machten sich auf den Weg nach La Palma. Hoffen, sie wiederzusehen. Wir lernten ein holländisches Paar was schon 25 Jahre bei Köln wohnt kennen. Mit ihrem schicken Schiff lagen sie an unserem Steg. Wir waren zum Kaffee und Kuchen eingeladen und von da an verbrachten wir den ein oder anderen Abend zusammen. Huus und Anneke sind ein lustiges Paar und ihre Planung geht wohl nach Neuseeland. Irgendwann!!!

Wir gingen noch einmal an unserem Ankerplatz zurück. Zu schön ist es hier. Unsere weitere Planung wird wohl La Palma werden. Ansonsten warten wir die Corona Entwicklung ab. Ob mal nach Hamburg oder hier auf den Kanaren, wo die Freiheit fast grenzenlos ist, werden wir sehen. Ostern haben wir hier mit wenig Einschränkung und in voller Wärme genießen können…,, Was will man mehr?!?!?

Unser Anker hält hier sehr gut. Die ganzen Tage uns Nächte ohne Problem. Nachts können wir jede Bewegung über eine App sehen.

 

2 Kommentare zu „Teneriffa – La Gomera

  1. Hallo Ihr Beiden,

    ein sehr beeindruckender Reisebericht, Ihr seid zu beneiden !

    Bleibt wohl auf und gesund, bis bald.

    Liebe Grüße aus Hamburg

    Reiner

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