Juni – Juli 2021 Kanarische Inseln im Wechsel

Die zweite Saison in diesem Jahr ging nun endlich im Juni weiter. Frisch geimpft ging es in Hamburg an die Vorbereitungen. Am 22.6. flogen Eckhard und ich direkt nach La Palma zu KeHHrwieder.

KeHHrwieder lag nun 8 Wochen unbeschädigt im Hafen. Wir haben 3 Tage geputzt, gereinigt und einiges aus dem Vorschiff geräumt, da Svenja am 29.6 zu Besuch kam.

Unseren Außenborder hatten wir in unserer Abwesenheit in der Werft zum Überholen abgegeben. Er läuft undies war ein Toller, günstiger Service Eckhard plant nun, dass Antifouling dort machen zu lassen. Sie benutzen sehr gutes Material und andere Segler haben uns die Werft auch sehr empfohlen. Doch erstmal los segeln und dann sehen wir weiter. Wir müssen sowieso nochmal nach La Palma, da wir noch Pakete aus Deutschland erwarten. . Die Tage in La Palma vergingen und während unserer Abwesenheit, ging dort der Tourismus endlich los. Viele Restaurants hatten wieder geöffnet.

Wir fuhren in dieser ersten Woche zu unserem Lieblings Ankerplatz auf La Gomera „Valle Gran Rey“ und später um die “Ecke” nach San Sebastián in den Hafen. Dort wurden wir nett begrüßt. Man kennt uns dort und Isa sagt immer: La Gomera ist ihre Insel und ihr zweites Zuhause. Wir besuchten Lia in Ihrem Restaurant ins Sie besuchte uns auf Kehhrwieder. So toll auf dem Schiff meinte sie aber leider muss Sie viel und hart arbeiten. War toll mit ihr.

Es war sehr heiss, allerdings hatten wir bis zu 35 Knoten Wind im Hafen. Der Wind soll in dieser Zeit immer normal sein und lange anhalten. Das Schiff lag trotzdem ruhig im Hafen.

Am 27.06. fuhr Isa mit der Fähre nach Teneriffa um Svenja in Empfang zu nehmen. Die Fähre fährt 50 Minuten und kostet 43 Euro einfach. Beide blieben eine Nacht auf Teneriffa. Isa sah Svenja vom Balkon aus kommen …… aber….. komisch…. Es fehlte etwas!!!! Ihr Koffer. Sie vergaß ihn im Taxi. Unglaublich. Mit Leuten aus einem benachbarten Supermarkt, telefonierten sie hin und her, um an den Koffer zu kommen. Das Taxi kam zurück und der Koffer kam an. Puh.

Einige Spaziergänge haben sie gemacht auch zum Hafen Teneriffa del sur. Dort meldete Isa uns schon mit Schiff an. Am nächsten Tag fuhren Isa und Svenjs mit der Fähre nach La Gomera und Eckhard holte sie ab. Abends waren wir bei Lia zum Essen und am 1.7. segelten wir 33 Meilen um die Insel mit 4 Knoten Wind und später bis zu 7 Knoten Wind von der Seite. Herrlich. Ein sonniger guter Törn. Unterwegs gab es essen a La Svenja. Avocado mit Gurke, Nüssen und Käse. War sooo lecker.

In der Ankerbucht gingen wir erstmal baden. Svenja war es etwas unheimlich und sie mochte sich nicht vorstellen, was wohl in der Tiefe so alles schwimmt…. Das Wasser ist ein Traum und warm. In der ersten Nacht war es durch die Wellen bez. Ströhmung recht laut. Fûr Svenja ungewohnt. Am nächsten Tag ging es aufs Standup paddle. Wir übten und stellten uns drauf, hielten uns an Kehhrwieder fest aber …. Zack fielen wir ins Wasser. Nicht einfach im Atlantik. Immerhin kann Isa jetzt auf den Knien. Fazit: Mehr ging nicht. Es ist nicht einfach. Nur für Svenja. Abends fuhren wir gemütlich mit Rosalie zum Essen.

Die Mädels gingen am nächsten Tag zum shoppen!!!! Hatte alles zu. Falsche Uhrzeit gewesen. Die Geschäfte haben meistens bis 14 Uhr geöffnet und danach nicht mehr.

Wir steuerten nach 3 Tagen nochmal San Sebastián an und von dort ging es am 4.7. nach Teneriffa Sur. 25 Meilen .Es war ein heftiger Törn . Die Wellen waren hoch . Mit 7-8 Kn Wind ging es los und später mit 4 Kn unter Motor. Immerhin sahen wir ein paar Delphine und auch zwei Grindwale. Normalerweise fährt Isa in die Häfen rein und Eckhard macht Leinen etc fertig. Warum es diesmal anders war und Eckhard dort steuerte kam Isa komisch vor. Doch es klärt sich später auf. Wir buchten wie immer über die Marina einen Leihwagen und zeigten Svenja Santa Cruz im Norden und die Landschaft Richtung Teide.

Dann mußte endlich ein Shoppingtag gemacht werden. Es sollte allerdings nicht sein, da die Batterie vom Auto leer war. Warum auch immer! Rettung kam jedoch nach einer Stunde und unser Wagen bekam eine neue Batterie. Toller Service von Tropic-Car. Diesen Vermieter können wir sehr empfehlen und im Hafenbüro direkt buchen. Erfolgreich kamen die Damen vom shoppen zurück.

Mit Standup fuhr Svenja nochmal an den Strand. Wir gingen noch einmal essen und dann waren die Tage von Svenja auch schon zu Ende. Wir brachten sie an Flughafen Teneriffa Süd und sie kam gut zu Hause an.

Nun, zu Isa‘s komischen Gefühl beim reinfahren in den Hafen. Eckhard erklärte, dass Bei unserer Steuerung das Seil gerissen sei. Somit war das Steuern nicht gut möglich. Da wenig Wind und Welle im Hafen war, konnte Eckhard das ganze ohne Drama bewältigen. Er wollte es uns allerdings nicht sagen, damit wir keine Panik bekommen. Er hatte dies schon beim Steuern vor der Einfahrt bemerkt. Deshalb sollten Svenja und Isa die Leinen und Fender klarmachen. Sonst macht das Eckhard. Isa hatte doch eine Vorahnung!!!! Im Hafenbüro bekamen wir eine Adresse,die unser Problem umgehend löste. Zwei Männer, die nur einen Online-Laden betreiben, kamen an Bord und schauten sich unser Problem an, brachten uns die Teile innerhalb von 4 Stunden. Toller Service. Eckhard konnte alles selber reparieren aber es dauerte. Das Seil was er erneuerte musste total durch das ganze Schiff. Durch die Steuersäule, Maschinenraum bis zum Kopfende unseres Bettes. Es war heftig, da das Seil nicht gut durch alle Ecken passte. Er verbrachte fast zwei Tage danit, bis alles fertig war und das bei der Hitze. Doch er hat es geschafft. Isa bewundert ihn und es sind solche Momente, wo Isa immer sagt: Eckhard, ich alleine mit Freundinnen auf Tour und dann passiert so etwas…. Horror. Man braucht soviel technisches Wissen und Kraft dazu!!! Niemals. Höchstens mit Freundin Ursel von Heiligenhafen nach Fehmarn. Das steht aber erstmal leider nicht an.

Wir segelten mit unserer neuen Steuerung nach La Gomera zurück.

Eckhard verschläft den Törn??

Auch diese Tour zurück war heftig. Diese Wellen sind unglaublich. Da wir unsere Persenning nicht drauf hatten, bekamen wir ständig Wasser über uns. Es war einfach nur ungemütlich und hielt bis zur Hafeneinfahrt an. Isa war so durch und genervt. Dieser scheiss Atlantik mit seinen Wellen. Es half nur ne heiße Dusche und danach ne Pizza. Kein Thema erstmal, was weiter segeln anbelangt. Am 11.7. ging es dann wieder zum Ankerplatz. Ohne Wellen. Puh. Dort angekommen, sprachen uns zwei Deutsche an. Sie haben uns mit ihrem Schiff Lady Jean schon oft gesehen. Hatte nie geklappt sich kennenzulernen. Wir holten dies schnell nach und somit hatten wir ab diesem Tage viel zusammen unternommen. Andrea und Andreas und wir sind ein tolles Quartett. Auch sie haben was die Weiteren Ziele bezüglich Revieren noch viel aber man muss ja alles abwarten. Wir hatten uns gegenseitig zum Essen eingeladen, sind gewandert z.b zur Kirche der Könige. Sie gilt als schönstes Gotteshaus auf La Gomera/San Sebastián. Es war Isa a’s erste Wanderung und soooo heiss. Aber die Landschaft durch Valle Gran Rey ist traumhaft. Doch es mussten Wanderschuhe her!!!!

Die nächste Wanderung (mit richtigen Schuhen) ging zum zum Wasserfall El Cedro. Andreas hatte immer einen lockeren Spruch beim Wandern. Vor allem liebten wir es, wenn er sagte: Nur noch 2 Kurven dann gibt’s en Bier. Nur, dass dieser Satz zum Ende öfters kam. Unsere zweite Tour war spannend. Auf zum Wasserfall. Isa und Eckhard kauften sich leichte Wanderschuhe und los ging es. Ein Stück mit Taxi und dann ins dichte Land. Ein feuchter erfrischender Weg. Andreas als Anführer. Dann kam der Satz: Los, wir müssen uns an einem Seil hochziehen, nur dann kann es weitergehen. Das war kein Witz. Wir haben es geschafft. Dann kam eine Stelle mit einem kleinen Wasserfall. Dort hing wieder ein Seil. Zusammengestückelt mit verschiedenen Seilen. Unheimlich. Ob das hält? Wir schickten Eckhard vor (der schwerste). Hoch ging er auf einen großen Stein und sagte: Es sei glatt. Wir beschlossen nicht weiterzugehen. Schade. Aber aus verschieden vernünftigen Gründen haben wir es gelassen. Zurück ging es und als dann der Satz kam: Bald ein Bier, nur noch zwei Kurven war die Traurigkeit, dort nicht angekommen zu sein, beendet. Ein toller Tag war es auf jeden Fall.

Wir lernten abends Willy und Angela in einem Restaurant kennen. Keine Segler aber super nett. Isa sabbelte…. Sie kamen am nächsten Abend mit zum Fisch essen und einen Abend später holte er eckhard die beiden aufs Schiff. Armer Willi. Die Wellen waren nichts für ihn aber Angela war so fit und ging sofort aufs Standup paddle. Sie ist sehr sportlich und erfolgreich im Reitsport, kann super schwimmen und für sie war das Standup paddle kein großes Problem. Wir hatten einen tollen Abend auf dem Schiff und natürlich waren Andreas und Andrea auch dabei. Am nächsten Tag, ging Isa zu Angela ins Hotel zum klönen. Thema Reiten…. War ja klar. Ein weiterer kurzer Spaziergang machten wir wieder mit A und A. Es ist einfach toll.

Unsere Planung nach La Palma war immer noch nicht möglich. Der Atlantik lässt diese Strecke im Moment nicht zu und unsere Pakete warten dort geduldig!! Nützt ja nichts. Da Isa zu einem runden Geburtstag einer engen Freundin wollte (Überraschungsgast) fuhren wir erst nach San Sebastián zurück und dann nach Teneriffa Süd. Schwierig war es einen Leihwagen zu bekommen . Dank der tollen Hafenmeisterin hat es kurzfristig geklappt. Ein kleiner Fiat 500 Cabrio bei Tropig-Car zu bekommen. Isa buchte ihren Flug diesmal von Teneriffa Nord ab und buchte in der Nähe vom Flughafen ein Hotel. Eckhard schaute nach, wo das Hotel liegt und dann das Drama. Isa buchte ein Hotel in Santa Cruz und auch in der Nähe vom Flughafen aber Santa Cruz in Chile!!!! So ein Mist. Somit neu gebucht. Årgerlich und nicht stornierbar. Kann passieren. Eckhard sagte: Lass uns en netten Törn in den Norden machen und so machten wir es dann auch. Isa meinte zu Eckhard: Ihre Überraschung soll einfach nicht sein. Nachdem wir dann noch eine Reifenpanne hatten, war sie fertig. Unser schönes Hotel La Laguna Gran Hotel (leider hatte es dort oben geregnet)lag in einem tollen netten Ort hatte dann wieder für gute Laune gesorgt. Nach San Cristóbal müssen wir unbedingt noch einmal fahren.

Es kam der 28.7 und Isa flog nach Hamburg. Eckhard ging zum Schiff und fuhr am nächsten Tag wieder zu unserer Ankerbucht. Dort erwarteten ihn A und A und Schweizer Segelfreunde die er in Cascai/Portugal kennenlernte. Auch mit Willi und Angela hatte et sich getroffen und natürlich mit A und A eine Wanderung gemacht. Doch seine Isa fehlt ihm. Am 10.8.21 kommt Isa nach La Gomera zurück.

Teneriffa – La Gomera

Am 23.2. verließen wir mit schwerem Herzen Puerto de Mogan und segelten bei wunderschönem Wetter 8 Stunden nach Teneriffa Süd in den Hafen. Segeln konnten wir nur 3 Stunden aber immerhin. Es war wunderschön den Tiede von weitem schneebedeckt zu erkennen. Hinter uns Gran Canaria vor uns Teneriffa. Im Hafen von Costa Adeje im Süden Teneriffas bekamen wir einen guten Liegeplatz. Hier lagen wenig Touristen und wenn, waren es viele Taucher die täglich rausfuhren. Schon ein beneidenswertes Hobby. Isa überlegt jedes Jahr ob sie ml einen Tauchkurs besucht!!!!!

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Cascais – Las Palmas – Puerto de Mogan

KeHHrwieder war bis 3.1. Noch in der Werft . Dann endlich fertig und Eckhard fuhr 10 Meilen nach Cascais um sich dort vorzubereiten auf seinen Törn nach Gran Canaria. Das ist nunmal sein Traum nachdem ja die Karibik dank Corona nicht so zu empfehlen war. Eckhard möchte weiterkommen, denn zu erwähnen ist, dass er an einer Form von Demenz vor 3 Jahren erkrankt ist. Man nennt es Temporallappenepelepsie. Bedeutet, er weiß alles kommt aber nicht auf die Wörter und man weiß nicht genau, wann und wie schnell diese Krankheit fortschreitet. Daher hat auch Isa sich entschieden, so oft wie möglich mit zu segeln . Nur keine mehrtägige Törns am Stück. Isa gibt fûr Eckhard einiges auf. Den Job sehr reduziert und sich von unserem 4 Monate alten Hund verabschiedet. Sie hat ihn an die Züchterin mit schwerem Herzen zurückgegeben. Solange Eckhard das Segeln noch kann, will sie ihm beistehen. Zwei unerwartete harte Schritte aber wichtig fûr die Partnerschaft. Eckhard hat sich fûr den Törn ein Iridium Go Satellitengerät gekauft. Dieses ermöglicht im Satelliten Netz zu kommunizieren wenn kein Handynetz mehr funktioniert. Das war sehr beruhigend fûr Isa. So telefonierten sie regelmäßig. Eine tolle aber sehr teure Angelegenheit.

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Vigo – Ile of Ons – Puerte Pedras – Muros – Vilagarcía-Guidairo ila de Arousa – San Vicente de Grove – Combarro – Insel Cíes -Vigo

20.08.2020 – 05.09.2020

Wir kamen mit wenig Wellen und toller Sonne nach 6,5 Std. gut in Vigo an. Ein ruhiger Liegeplatz bis ca. 0.00 Uhr. Dann fingen zwei Männer von gegenüber an zu singen. Wirklich toll gesungen aber gegen 2:00 Uhr reichte es Isa. Nichts wie hoch und für Ruhe gesorgt. Sofort war Stille. Am nächsten Tag wurde das Vorschiff aufgeräumt und für Svenja das Bett gemacht. Inklusiv Maske. Die gehört zum Alltag.,

Koje fertig

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