Nr. 07 / 11.7.-23.7.2018 / Frankreich-2 / Le Havre – Honfleur – Deauville – Arromanches-les-Bains – St.-Vaast la Hougue

Unser nächster Hafen sollte Honfleur sein, aber bis wir ankämen, ist das Wasser zu niedrig vor dem Eingang zur Schleuse. Also in Le Havre übernachten. Auf dem Weg sehen wir bis kurz vor Le Havre dieselben Steilküsten wie vorher, besonders aber den bekannten Elefanten von Étretat.

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Isa ist Lebensmittel einkaufen und brachte etwas zum Grillen mit. Eckhard hasst Grillen und mit diesem blöden Coop Grill der nur dünstet statt grillt, nervt es ihn. Essen war trotzdem lecker aber den Grill haben wir danach entsorgt. Lieber mal Grillen mit Holzkohle etc. Gemütlich ging der Tag vorbei.

Am späten Vormittag ging es nach Honfleur, es waren nur 10 SM und fast kein Wind, also wieder Motoren. Wir kürzen den Weg, bei der Flut kurz vor dem Hochwasser über eine Ecke mit 7 – 8 Meter Wassertiefe, die bei Niedrigwasser leer fällt, ab. Dank E-Karte auf dem iPad ist die gerechnete Wassertiefe genau zu sehen und stimmte genau mit unserem Sonar. Ohne diese Anzeige müssten wir öfter und länger am Kartentisch sitzen und rechnen.

Honfleur ist eine tolle Stadt. Wurde im Krieg nicht zerstört und ähnelt dem Elsass. Am 14.7. war Nationalfeiertag in Frankreich.

Dieser wurde unglaublich gefeiert und wir haben ein tolles Feuerwerk um 23:00 Uhr haben mit einer Flasche Cidre genossen.

Am 15.7. bekamen wir den WM-Sieg Frankreichs mit. Es war eine angenehme Stimmung.

Am nächsten Tag sind wir mit Rosalie (unserem Schlauchboot) durch den Hafen gefahren. Haben mit ihr unterwegs angelegt und etwas getrunken.

. Am Dienstag kurz vor dem Hochwasser haben wir durch die Schleuse Honfleur verlassen und sind nach Deauville. Kaum Wind von Vorne bei noch ordentlichem Gegenstrom. Wieder 10 Meilen unter Maschine. In Deauville war Isa im Shopping Rausch. Handtasche etc. Es ist eine tolle elegante Stadt. Chanel hat dort seinen ersten Laden eröffnet. Nach ihm wurde der Brunnen in der Stadt benannt. img_3157.jpg.

Die drei Tage waren wunderschön obwohl dieser kleine Ort sehr voll mit Besuchern und Schiffen war. Wir lagen übrigens an der Stadtmauer und nicht im Hafen. Können wir sehr empfehlen. . .

Den Hafen von Deauville konnten wir nur im Hochwasser verlassen, etwa bis 6:00 Uhr morgens (zu früh für uns) oder etwa ab 14:00 Uhr.  Für den Törn nach St.-Vaast la Hougue am Osten der Nordhalbinsel der Normandie mit etwa 55 Seemeilen nüssten wir 10 – 12 Stunden rechnen, kommen aber nur bis etwa 19 Uhr rein. Vor dem Hafen läuft das Wasser wieder zu flach, kurz nach 20 Uhr wurde die Sperre geschlossen. Auf dem Weg gab es nur einen Hafen, in den wir jederzeit reinkönnen, aber mehr Industriegebiet, und andere Häfen trockenlaufend. Nix für uns. So haben wir uns zum Ankern vor Arromanches-les-Bains entschieden. Es handelt sich um die Reste eines künstlichen Hafens vor der Gold Beach, der im zweiten Weltkrieg aufgebaut wurde, weil alle Häfen zerstört oder noch in Deutscher Hand waren. Mitten in den Resten des Hafens hatten wir eine unangenehme Nacht, wegen des Denkens an die schlimme Geschichte und wegen Wellenwackeln. Die Wellen haben uns leider davon abgehalten, mit dem Schlauchboot an Land zu fahren und das Museum zu besuchen.  Wir hatten einen schönen Abend mit tollem Sonnenuntergang .

Also morgens weiter nach St.-Vaast la Hougue und mittags bei Hochwasser angekommen. Mit einem E-Bike (aber fußgefahren) haben wir die Gegend erkundet. Entlang an den Austernbänken und verschiedenen kleinen Erholungspunkten, genossen wir unsere Radtour.

Nachmittags sind wir auf eine gegenüberliegende Insel mit unserem Schlauchboot gefahren.

Endlich schwimmen. Es war herrlich.

Abends haben wir unsere leckere Artischocke vom Markt gegessen. Unser letzter Abend in Frankreich.

Morgen gehts weiter nach England. Isa mit etwas gemischten Gefühlen. Lange Törns und dann nicht soooo viel Schlaf sind nicht ihr Ding.

Wir werden sehen ….

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